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Ermittlungen nach Absturz eines Kleinflugzeugs in NÖ laufen

Das Wrack wurde zur Untersuchung sichergestellt
Das Wrack wurde zur Untersuchung sichergestellt
Nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeugs Freitagabend auf dem Flugfeld Ost in Wiener Neustadt waren die Ermittlungen der Unfallkommission weiter im Gang. Das Wrack wurde zur Untersuchung sichergestellt, die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt hat einen Sachverständigen bestellt. Es werde noch Tage dauern, bis die Ursache feststeht, sagte Sprecher Erich Habitzl am Samstag.


Medienberichten zufolge soll der Pilot noch in der Startphase die Kontrolle über das Flugzeug verloren haben. Das sei zum derzeitigen Erkenntnisstand noch Spekulation, meinte Habitzl dazu. Zur Identität der beiden Toten gab es zunächst keine Details.

Laut einer Aussendung der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt schlug das Kleinflugzeug gegen 18.30 Uhr “neben der Piste mit der Nase voran in den Boden”, beide Insassen wurden eingeklemmt. Der Notarzt des am Flugplatz stationierten ÖAMTC-Hubschrauber “Christophorus 3” konnte trotz raschen Einsatzes nur noch den Tod der beiden Niederösterreicher feststellen.

Die Feuerwehr sperrte die Unfallstelle ab. Die Flugfeldbetreiber sperrten den Flugplatz für den Luftverkehr, Maschinen mit Ziel Flugfeld Ost wurden am Freitagabend nach Bad Vöslau und zum Flugfeld West umgeleitet.

Nach telefonischer Freigabe durch die Flugunfallkommission und das Landeskriminalamt übernahmen die Einsatzkräfte die Bergung der beiden Opfer. Dabei ging besondere Gefahr vom Parachute-System aus, das bei solchen Flugzeugtypen Pflicht ist. Dieses System arbeitet mit einer Feststoffrakete und löst beim Notfall in der Luft einen Fallschirm aus, war aber noch scharf. In der Folge hielt die Feuerwehr am späten Abend noch den Brandschutz aufrecht und leuchtete den Unglücksort für die Ermittler aus.

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