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Erich Bösch feierte den 80er

Erich Bösch mit seinem jüngsten Enkel Philipp
Erich Bösch mit seinem jüngsten Enkel Philipp ©Veronika Hofer
Erich Bösch 80 Jahre

Lustenau. Musik und Theater waren langjährige Begleiter

Mit einem schönen Fest im Kreis der Familie, der engsten Freunde und Wegbegleiter, feierte Erich Bösch, (“Beolo” Erich) vor kurzem die Vollendung des 80. Lebensjahres. “Sein” Musikverein Concordia, dem er mehr als 50 Jahre als treuer Musikant angehörte und dessen Ehrenringträger er ist, erfreute ihn und die Gäste mit einem flotten Ständchen. Auch “d’ Luschnouar Bühne” gratulierte seinem Ehrenmitglied mit humorvollen Einlagen.

Unbeschwerte Kindheit
Heute noch erinnert sich Erich Bösch an seine Kindheit und Jugendzeit, die er in der Pontenstraße verbrachte. Mit seinen beiden Geschwistern Mia und Hans wuchs er dort als zweites Kind des Ehepaares Eugen und Hulda Bösch unbeschwert auf. “Wir hatten eine tolle Clique in der Jugendzeit”, erinnert sich der Jubilar mit einem verschmitzten Lächeln an seine Jugendstreiche. Nach Abschluss der dreijährigen Fachschule für Maschinenbau in Bregenz konnte er in der Zahnradfabrik in Lustenau sein erstes Geld verdienen. Bei der Firma Horeschy arbeitete er sich zum Meister hinauf und sammelte bei der Firma Ludwig Greppmayr weitere Berufserfahrung. Von 1970 bis zu seiner Pensionierung mit 65 Jahren erfüllte sich der berufliche Werdegang von Erich Bösch in der Firma Weißbuob in Wolfhalden/CH, wo er zunächst als Betriebsmechaniker eingestellt wurde. Seine Berufslaufbahn endete unter amerikanischem Management, das ihm einiges abforderte, als Betriebsassistent.

Von Ruhestand keine Spur
Zusammen mit seiner Frau Rosl, mit der er seit 1963 ehelich verbunden ist, erbaute Erich in der Scheibenstraße ein stattliches Eigenheim, das er nach und nach mit Fleiß und Hingabe ausbaute. Vier Kinder und später drei Enkelkinder brachten immer wieder Leben ins Haus und sind stets gerngesehene Gäste.

Im Dienste der Blasmusik
Bereits mit 16 Jahren kam Erich Bösch (von seinen Musikkollegen “dar “Bruggar” genannt), zum Musikverein Concordia. Er erlernte das Spiel auf dem Flügelhorn und bald darauf auf dem Bariton. Als der damalige Bassist tödlich verunglückte, wurde er “genötigt”, auf die Basstuba umzustellen. Im Gegensatz zu heute, da sämtliche Jungmusikanten in der Musikschule ausgebildet werden, gaben damals die erfahrenen Musikanten ihre Fähigkeiten an die jungen weiter. Erich erhielt ganz einfach eine Grifftabelle und war beim Erlernen der Basstuba auf sich selbst gestellt. Als er aus gesundheitlichen Gründen vorübergehend kein Blasinstrument spielen konnte, stellte er kurzerhand auf Schlagzeug um und erwarb auch auf diesem Gebiet beachtliche Fähigkeiten. Schlussendlich landete er aber bei der Zugposaune, der er bis zum Schluss seiner Blasmusikkarriere treu blieb.

“Tauni” aus dem “Kremmel-Erb”
Noch heute, mehr als zwanzig Jahre nach den Theateraufführungen des legendären Stücks von Heimatdichter Hannes Grabher, wird Erich Bösch von manchen Lustenauern als “Tauni” angesprochen. Diese Rolle schien ihm auf den Leib geschrieben zu sein. Aber auch als Großvater im Stück “Dar Schaugglstuohl” und in anderen Rollen ist er vielen Theaterzuschauern unvergesslich.

Voller Tatendrang
“Seit meiner letzten Operation vor acht Jahren brauche ich keine Medikamente mehr”, erzählt der Jubilar voller Stolz. Und das ist nicht selbstverständlich, hat er doch in seinem Leben viele schwere Krankheiten überwunden. Nun freut sich der rüstige Achtziger, dass der Sommer endlich kommt und er mit seinem City-Bike wieder schöne Touren unternehmen kann. Und eine kleine Theaterrolle, bei der nicht allzu viel Text zu lernen ist, würde sich auch noch ausgehen!

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