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Erheblicher Nächtigungsrückgang im März

Aktueller Bericht der Landesstelle für Statistik
Aktueller Bericht der Landesstelle für Statistik ©VN/Ludwig Berchtold
Bregenz - Im März 2014 haben 259.000 Gäste knapp 1,12 Millionen Übernachtungen in Vorarlberg gebucht. Das ist gegenüber dem März 2013 ein Rückgang um 10,9 Prozent bei den Ankünften und um 9,5 Prozent bei den Übernachtungen.
Leichter Rückgang im Jänner
Deutliche Zuwächse im Dezember

Trotzdem kommt der Vorarlberger Tourismus in der Saisonzwischenbilanz auf das drittbeste Ergebnis im langjährigen Vergleich.

Im Zeitraum November 2013 bis März 2014 haben mehr als eine Million Urlaubsgäste Vorarlberg besucht und insgesamt 4,4 Millionen Übernachtungen gebucht. Das sind zwar gegenüber der letzten Saison um 5,1 Prozent weniger Ankünfte und 6,1 Prozent weniger Nächtigungen. Aber außer 2012/13 wurden nur 2007/08 höhere Nächtigungszahlen erzielt als in der noch laufenden Saison.

Zu wenig Winterstimmung

“Ein Minus schmerzt immer”, kommentiert Tourismusdirektor Christian Schützinger die aktuellen Zahlen. Einen wesentlichen Grund für die Buchungsrückgänge im März sieht er in der insgesamt geringen Winterstimmung, die besonders bei den deutschen Nachbarn zu spüren gewesen sei. So haben zwar viele Gäste aus Bayern und Baden-Württemberg ihren Faschingsurlaub in Vorarlberg verbracht, aus den nördlicheren Bundesländern waren jedoch massive Rückgänge zu verzeichnen. “Dort war der Winter für die meisten offenbar schon vorbei”, so Schützinger.

Bei den Gästen aus der Schweiz sowie aus den internationalen Märkten war hingegen ein leichter Zuwachs festzustellen. Aus der Schweiz und auch aus Polen und Tschechien kommen seit einigen Jahren immer mehr Urlauber nach Vorarlberg, so auch in diesem Winter. Aber aktuell können diese Steigerungen die Rückgänge deutscher Gäste noch nicht kompensieren.

Saisonbilanz zufriedenstellend

Insgesamt sei der bisherige Saisonverlauf im langfristigen Vergleich dennoch positiv. “Immerhin steuern wir auf die drittbeste Wintersaison zu. Aber ohne technische Beschneiung in den Wintersportorten hätte sie weitaus dramatischer verlaufen können”, fasst der Tourismusdirektor zusammen.

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