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Erfolgreicher Infoabend: Alt und Jung - Gemeinsam in die (Arbeits)Welt von morgen

Moderator, Referenten und die Teilnehmer an der Podiumsdiskussion; v.l.n.r.: Mag. Georg Geutze – GF der neu gegründeten WIWA-Wirtschaft im Walgau, Dr. Dieter Gruber – Vorstandsdirektor Rondo Ganahl AG, Andrea Plankensteiner – Dipl. Vital- und Ernährungstrainerin, Manfred Rünzler – Obmann Verein 45plus, Mag. Markus Pedot – Moderator, Bruno Marlin – geprüfter und zertifizierter Demografieberater
Moderator, Referenten und die Teilnehmer an der Podiumsdiskussion; v.l.n.r.: Mag. Georg Geutze – GF der neu gegründeten WIWA-Wirtschaft im Walgau, Dr. Dieter Gruber – Vorstandsdirektor Rondo Ganahl AG, Andrea Plankensteiner – Dipl. Vital- und Ernährungstrainerin, Manfred Rünzler – Obmann Verein 45plus, Mag. Markus Pedot – Moderator, Bruno Marlin – geprüfter und zertifizierter Demografieberater ©verein45plus
Verein "45plus - Institut für Generationenmanagement" hat bereits die dritte Veranstaltung 2014 mit Erfolg durchgeführt – einen Informationsabend in Kooperation mit der neu gegründeten WIWA-Wirtschaft im Walgau bei der Rondo Ganahl AG am 9.9.2014 in Frastanz mit verschiedenen Themen rund um Demografie und Generationenmanagement und über 40 Teilnehmern!
Informationsabend Verein 45plus in Frastanz

 

Die demografischen Auswirkungen in Vorarlberg – die neueste Prognose der ÖSTAT für die Jahre 2009 – 2035

Die Bevölkerung wird bis 2035 um ca. 11% auf ca. 407.000 Einwohner anwachsen, die Anzahl der Beschäftigten jedoch stagnieren.
Die Altersgruppe 65plus wird sich dabei fast auf 100.000 Menschen verdoppeln. Die Menschen bis 20 Jahre um ca. 10 % abnehmen. Die Auswirkungen für die Gesellschaft werden sich dadurch stark verändern – Kommunen und die Gesellschaft im Allgemeinen wird durch diese Veränderung stark gefordert werden. Das richtige Miteinander und das sich gegenseitig Helfen wird ein wichtiges Handlungsfeld in den nächsten Jahren, um der Unterjüngung und der immer älter werdenden Bevölkerung gerecht zu werden.
Das bedeutet bei den Erwerbstätigen, dass die Altersgruppe bis 20 Jahre – unsere Lehrlinge und der Nachwuchs für die Fachkräfte und für die Führungskräfte – um 25 % abnimmt. Das zieht sich durch bis zur Altersgruppe der 40-50-Jährigen. Die 50-65-Jährigen jedoch werden um ca. 40 % zulegen und zu einer starken und wichtigen Altersgruppe der Beschäftigten werden.
Die richtige Einstellung zu dieser Arbeitsgruppe in Bezug auf Arbeit und lebenslanges Lernen sowie die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit bis zu 65 Jahren wird so zum wichtigsten Thema. Denn nur Jung und Alt zusammen werden unseren hohen Lebens- und Wirtschaftsstandard erhalten können.

 

Demografieberatung

Eine Demografieberatung durch ausgebildete und zertifizierte Demografieberater, die in Vorarlberg noch nicht sehr zahlreich vertreten sind, kann helfen klarer zu sehen und die notwendigen Maßnahmen fixieren zu können. Bruno Marlin, einer der ersten ausgebildeten Demografieberater stellt die Möglichkeiten einer Demografieberatung vor.

 

Mit einer Demografieberatung

  • kann man die Chancen sichtbar machen, die der demografische Wandel mit sich bringt.
  • sichern und erhalten Sie die Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter. Sie erkennen rechtzeitig möglichen Handlungsbedarf.
  • machen Sie Ihr Unternehmen fit für den demografischen Wandel und den damit verbundenen Fachkräftemangel.
  • decken Sie Schwächen im Umgang mit innerbetrieblichen demografischen Herausforderungen auf.
  • fördern Sie das Bewusstsein für diese Prozesse durch die intensive Einbindung der Führungskräfte.
  • gewinnen Sie Aufschluss über die Beanspruchungsindikatoren in Ihrem Betrieb.

Basis für eine stimmige Demografieberatung ist die Altersstrukturanalyse, mit deren Hilfe eine systematische Vorgehensweise zur Früherkennung und bildlichen Darstellung gegenwärtiger und zukünftiger Personalrisiken, die auf die Entwicklung der betrieblichen Altersstruktur unter den Wirkungen des demografischen Wandels zurückzuführen sind, möglich ist.

 

Haus der Arbeit (nach J. Ilmarinen)

Menschen leisten auf die Dauer nur gute und innovative Arbeit, wenn sie selbst über ein gutes Wohlbefinden, eine optimale Lebensqualität und hohe Schlüsselkompetenzen verfügen. Standen in der Arbeitswelt lange Zeit die fachlichen Voraussetzungen weit zuvorderst, sieht es in der komplexeren Welt nun anders aus. Die sozialen Kompetenzen wie Kommunikation, Teamfähigkeiten, Umgang mit Konflikten, Selbstmarketing und ganz allgemein die Regeln der gemischten Teams – Jung und Alt sind die Erfolgsfaktoren
Dazu gehört eine hohe Arbeitsfähigkeit. Das Haus der Arbeit wurde ursprüngliche von Prof. J. Ilmarinen aus Finnland in den späten 90er Jahren entworfen und in den skandinavischen Ländern erfolgreich und wie man jetzt auch sieht nachhaltig entwickelt. Etliche Führungskräfte kennen es – doch umgesetzt ist es bei uns kaum. Um eine gute Balance zwischen Arbeitsanforderung und individueller sowie kollektiver Leistung zu sichern und auch zu fördern, braucht es zuerst mal ein gutes Fundament. Bei unserem Haus der Arbeit geht es im ersten Stock um die eigene Gesundheit. Gesundheit ist zwar im Beruf nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Im zweiten Stock brauchen wir Kompetenzen, diese müssen wir täglich erweitern. Im 3. Stock geht es um die Einstellung, um die eigene Motivation und vor allem um Werte und den Sinn der Arbeit. Im 4. Stock finden wir die Arbeit an und für sich, Arbeitsorganisation, Führung und ganz allgemein die Arbeitsinhalte – all dies zusammen ergibt die Arbeitsfähigkeit.

 

Betriebliche Gesundheitsförderung und Leistungserhaltung

Das Fundament des Hauses der Arbeit ist die Erhaltung der Gesundheit und dadurch der Leistungsfähigkeit.
Die diplomierte Vital- und Ernährungstrainerin Andrea Plankensteiner zeigte auf, dass Gesundheitsförderung auch die Motivation der Mitarbeitenden erhöht und die Krankenstände senkt und damit Kosten spart. Auch das Wissen bleibt damit länger und gesichert im Unternehmen.
Sie stellte vielfältige Möglichkeiten vor, die ganz individuell und nach Firmenbudget angewendet werden können – es ist nur eine Frage des Tuns und der Kreativität.
Von der Infoveranstaltung über Bewegung, Ernährung und Stressabbau bis zu sportlichen Aktivitäten, richtiger Gestaltung des Pausenraums über die passende Jause waren viele praktische Beispiele dabei.

 

Erhaltung der Arbeitsfähigkeit

In der anschließenden Diskussion und der Zusammenfassung wurde vor allem eines betont, dass die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit sehr komplex ist. Neben der Gesundheit, dem lebenslangen Lernen und alternsgerechter Arbeitsabläufe ist vor allem die wertschätzende und anerkennende Führung das wichtigste Element. Leider ist dieses Führungsverhalten noch nicht in der Form bewusst und ausgeprägt, obwohl es das Element ist, das am wenigsten Kosten verursacht und jedes Unternehmen, ob groß oder klein sofort umsetzen kann.

Offene Fragen und Erfahrungswerte der Referenten und Teilnehmer konnten beim anschließenden Imbiss intensiv diskutiert werden.

 

Weitere Veranstaltung
19. November 2014: Generationenmanagement im 3-Ländereck Vorarlberg – Schweiz – Fürstentum Liechtenstein

 

Quelle:
Verein 45plus – Institut für Generationenmanagement
www.verein45plus.biz
info@verein45plus.biz

 

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