Erfolg beginnt im Kopf ...

Edi Meyer (Hotel Valavier), Skirennläuferin Michaela Kirchgasser, Mental-Coach Günter Spiesberger.
Edi Meyer (Hotel Valavier), Skirennläuferin Michaela Kirchgasser, Mental-Coach Günter Spiesberger. ©Elke Kager Meyer
„Erfolg beginnt im Kopf.“ Mental-Coach Günter Spiesberger weiß, wovon er spricht: Früher selbst als Leistungssportler und Trainer im Einsatz, betreut er heute Weltklasse-Athleten aus dem Ski-, Golf- und Motor-Sport sowie Unternehmer. „Spitzensportler wissen, dass Erfolg im Kopf beginnt.
Valvier

Entscheidungsträger aus der Wirtschaft können da vieles lernen – von Entspannungstechniken bis zur Visualisierung, vom Umgang mit Stress bis zur Fokussierung auf neue Ziele“, erläutert Grünter Spiesberger. „Während Mentaltraining im Sport lägst zum Alltag gehört, wird künftig auch in der Wirtschaft diese Konsequenz nötig sein. Die Schnellebigkeit stellt die Manager von heute vor ständig neue Herausforderungen, die nur mit mentaler Stärke gut gemeistert werden können.“

Schauplatz eines zweitägigen Seminars zum Thema war das Hotel „Valavier“ in Brand. Der Seminarbereich im Hotel soll ausgebaut werden, berichtet Hotelchef Edi Meyer: „Wir streben die Umstellung vom Saison- zum Jahresbetrieb an – dabei sind Seminare ein wichtiger Teil davon.“ Für die Seminar-Teilnehmer stand neben intensiven Coachings auch ein sportlicher Ausgleich mit Bewegungstherapeut Valentin Tschebrukos auf dem Programm. Ein besonderes Highlight war aber sicherlich eine Podiumsdiskussion, bei der ÖSV-Weltcupläuferin Michaela Kirchgasser von ihren Erfahrungen berichtete. „Ich bin durch das Hintergrundwissen über mentale Strategien ein neuer Mensch geworden: Ergebnisorientierter und gleichzeitig selbstbewusster und entspannter.“ Und was ist nun das Erfolgsgeheimnis von mentaler Stärke? „Ich brauche ein Ziel, das ist das Wichtigste“, erläutert Günter Spiesberger. „Die Freude am Tun geht im Alltag oft verloren.“ Spitzensportler holen sich hier Bilder aus der Vergangenheit, die sie als Motivation benutzen. Zusätzlich gelte es, zwei- bis drei Mal wöchentlich etwas für den Körper zu tun, sowie sich Zeit für soziale Kontakt und Familie zu nehmen.

Umfrage:

Woraus beziehen Sie Motivation/Mentale Stärke?

 

Körper und Geist sind ein Zweiergespann: Ohne die richtige Bewegung wird es unmöglich, auf Dauer die Belastungen des Alltags wegzustecken. Ich genieße das Gefühl nach dem Sport, etwas Gutes für den Körper getan zu haben. Den Körper zu trainieren, ist wie Medizin.

Valentin Tschebrukov, Bewegungstherapeut

 

Gott sei Dank gibt es den inneren Schweinehund, der macht einem die Grenzen des Faulseins wieder bewusst. Das Schöne daran, sich immer wieder neu zu motivieren liegt darin, dass man nicht stehen bleibt, sondern immer weiter kommt. Sonst entstünde auf Dauer eine Unzufriedenheit.

Bernhard Drexel, Seminar-Teilnehmer

 

Ich bin durch das Hintergrundwissen über mentale Strategien ein neuer Mensch geworden: Ergebnisorientierter und gleichzeitig selbstbewusster und entspannter. Wichtig ist es, sich ein Bild vorzustellen, wie man sich im Ziel fühlt – das gibt Motivation für den Weg dorthin.“

Michaela Kirchgasser, Skirennläuferin

 

Günter Spiesberger bringt den Seminarteilnehmern bei, ihre Entscheidungen im „Jetzt“ zu treffen, positive Bilder zu setzen und diese in Folge auch zu verwirklichen. Wichtig ist es auch, im Alltag ein zeitliches Gleichgewicht zu schaffen zwischen Beruf sowie dem privaten Umfeld.

Edi Meyer, Hotel Valavier

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