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Eröffnungspremiere der Bregenzer Festspiele

Bregenz - Nach der kurzweiligen Eröffnung zu Mittag begann Dienstagabend das künstlerische Programm der 62. Bregenzer Festspiele.

In Anwesenheit von Bundespräsident Heinz Fischer ging die Oper „Tod in Venedig“ des englischen Komponisten Benjamin Britten (1913-1976) als umjubelte Eröffnungspremiere über die Bühne des Festspielhauses. Am morgigen Donnerstagabend folgt auf der Seebühne die erste Aufführung der Neuinszenierung von Giacomo Puccinis Opernthriller „Tosca“.

Brittens letztes Musiktheaterwerk „Tod in Venedig“ basiert auf der gleichnamigen Novelle von Thomas Mann und wurde in Kooperation zwischen Bregenz und dem englischen Aldeburgh Festival (Premiere dort war am 8. Juni) produziert. Die fast dreistündige Oper in zwei Akten reflektiert die künstlerische Schaffenskrise des alternden Autors Gustav von Aschenbach, ebenso auch die Ambivalenz zwischen künstlerischer Inspiration und (homo)erotischer Anziehung. Der spannenden Musik Brittens adäquat, hat der japanische Regisseur Yoshi Oida die symbolträchtige Handlung sehr feinfühlig inszeniert, kongenial dazu sind das eine Idee von Venedig vermittelnde Bühnenbild des Holländers Tom Schenk und die von Richard Hudson entworfenen Kostüme. Es spielen die Wiener Symphoniker, die musikalische Leitung hat Paul Daniel.

Wie schon in Aldeburgh wird Aschenbach auch in Bregenz vom Tenor Alan Oke grandios verkörpert und gesungen. Eine beachtliche sängerische und schauspielerische Leistung bietet auch der Bassbariton Peter Sidhom, der auf offener Bühne in nicht weniger als sieben unterschiedliche Rollen – vom Gondoliere bis zum Dionysos – schlüpft. Dem Traum-Apollo leiht Will Towers die helle Contratenorstimme, grandios sind überdies die Mitglieder des Britten Festival Chorus.

“Tod in Venedig” steht bis 5. August in Bregenz noch drei Mal auf dem Programm. In Kooperation mit der Staatsoper Prag wird die Inszenierung 2008 auch an der Moldau gespielt.

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