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Er fliegt hoch und bleibt doch am Boden

Günter Alster leitet die Flugretter-Mannschaft der Flugeinsatzstelle Hohenems.

In seinen Jugendjahren feierte der Bregenzerwälder Erfolge als Abfahrtspezialist in der Europacup-Mannschaft des Österreichischen Skiverbands. Dem Skifahren und der Bergwelt ist Günter Alster aber auch in seinem Job als Exekutivbeamter treu geblieben. Der 53-jährige Egger hat quasi seine Leidenschaft zum Beruf gemacht, wie er selbst sagt. Alster absolvierte die Ausbildung zum Polizei-Alpinisten, Polizei-Hochalpinisten sowie zum Polizei-Bergführer und ist seit Mitte der 80er immer wieder als „Freund und Helfer“ im alpinen Gelände unterwegs. Gemeinsam mit seinen Kollegen ermittelt er unter anderem bei Ski-, Wander- und Kletterunfällen, eruiert den genauen Hergang bei Lawinenunglücken und beteiligt sich an Such- und Rettungsaktionen. Seit sechs Jahren kümmert sich Alster als Ausbildungsleiter im Landespolizeikommando auch um den Alpinpolizei-Nachwuchs im Ländle.

Vier Tage im Monat ist Als­ter bei der Flugeinsatzstelle in Hohenems im Einsatz – als Flugretter oder „Flight Operator“, wie es im Fachjargon heißt. Dabei hebt der sympathische und bodenständige Bregenzerwälder regelmäßig zu Fahndungsflügen, Seilbergungen in schwierigem alpinen Gelände und zur Unterstützung der Feuerwehren bei der Brandbekämpfung ab. Eine wirklich „brenzlige Situation“ habe es zum Glück erst einmal gegeben, erinnert sich Alster und meint damit den Beinahe-Crash mit einem ZDF-Hubschrauber etwa hundert Meter über der Bregenzer Seebühne im Juni 2008. „Es hätte keine Sekunde mehr gedauert und der Helikopter hätte uns abgeschossen. Unser Pilot hat damals sehr schnell reagiert.“ Jener Hubschrauber, mit dem der Pilot damals die rettende Steilkurve flog, hat übrigens seit heute offiziell ausgedient. Mit dem neuen Eurocopter 135 steht dem 12-köpfigen Flugretterteam um Alster sowie den drei Piloten nun eine neue „Wunderwaffe“ zur Verfügung.

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