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Entspannung zeichnet sich ab

Im Zusammenhang mit der Hochwassersituation in Salzburg hat sich am Montag Abend eine Entspannung abgezeichnet. Es werden keine weiteren dramatischen Regenfälle erwartet.

Wie Landeshauptmann Franz Schausberger (V) nach der vorerst letzten Sitzung des Krisenstabes berichtete, begannen die Pegel zu sinken – zum Beispiel in der Stadt Salzburg von 8,20 auf 7,80 Meter. Nach jüngsten Prognosen wurden vorerst keine weiteren dramatischen Regenfälle erwartet. Kritisch könnte es im nördlichen Flachgau, im Raum Oberndorf, werden wohin die Wassermassen der Salzach fließen.

Schausberger gab die tragischen Details zum Tod eines Mannes in Hallein bekannt. Der Salzburger aus Vigaun, einem Nachbarort von Hallein, hatte beim Ausräumen eines Kellers geholfen. Plötzlich waren die Wassermassen eingedrungen, das Opfer konnte sich auf Grund von Einbruchsgittern vor den Fenstern nicht mehr in Sicherheit bringen. Von draußen wurden noch Hilferufe wahrgenommen, die Retter stießen allerdings nur mehr auf eine Leiche.

In der Landeshauptstadt konnte die Verklausung (Verschluss des Bachbettes durch Treibgut) bei der Karolinenbrücke mit Hilfe des Bundesheeres zumindest entschärft werden. Außerdem wurde eine gefährliche Situation bei einer Kanalbaustelle weitgehend beseitigt.

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