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Entspannung der Hochwasser-Lage in Wien und Niederösterreich

Die Hochwasser-Lage in Wien und Niederösterreich entspannt sich und die Aufräumungsarbeiten starten
Die Hochwasser-Lage in Wien und Niederösterreich entspannt sich und die Aufräumungsarbeiten starten ©APA
Aufatmen in Wien und Niederösterreich: Die Hochwasser-Lage entspannt sich allmählich. Laut MA 45 liegt der Pegel der Donau bei 7,81 Meter. Östlich von Wien steigt die Donau jedoch noch an.
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Während die Donau östlich von Wien in Niederösterreich am Donnerstag, den 6. Juni weiter steigt, beruhigte sich die Hochwasser-Lage: Laut Wiener Gewässerabteilung (MA 45) liegt der für Wien relevante Donau-Pegel Korneuburg derzeit bei 7,81 Meter bzw. bei einer Durchflussmenge von 9.600 Kubikmeter pro Sekunde, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte. Die Häfen Lobau und Albern sind zwar weiter überschwemmt, aber auch hier geht das Wasser zurück.

Hochwasser-Lage: Höhepunkt in Wien erreicht

Der Höhepunkt in Wien wurde in der Nacht auf Donnerstag erreicht: Um Mitternacht lag der Donau-Pegel Korneuburg bei einem Rekordniveau von 8,09 Meter, was eine Durchflussmenge von rund 11.000 Kubikmeter pro Sekunde bedeutete, berichtete der MA 45-Sprecher.  Auch in den beiden betroffenen Häfen sei das Wasser noch einmal um circa 20 Zentimeter gestiegen – auf rund 70 Zentimeter im Albern und circa 1,50 Meter in der Lobau, teilte eine Sprecherin des Wiener Hafens auf Nachfrage mit: “Jetzt ist das Wasser langsam rückläufig.”

Passagiere sitzen auf der Donau in Wien auf einem Schiff fest und werden von der FEuerwehr versorgt © APA

Im Alberner Hafen sicherte die Feuerwehr am Vormittag einen Öltank, damit er nicht aufschwimmen und davontreiben kann. Dabei handle es um eine reine Sicherungsmaßnahme, da das Wasser schon sehr lange sehr hoch stehe, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. Gefahr sei keine im Verzug. Zwischen Wien und Klosterneuburg sitzen seit Sonntag, den 2. Juni über 100 Passagiere auf dem Kreuzfahrtschiff “Filia Rheni” fest. Sie werden von der Feuerwehr versorgt.

Schäden in Wien noch nicht absehbar

Auf der Gastromeile Sunken City, die sich an der Neuen Donau befindet, und unter Wasser steht, mussten die Einsatzkräfte eine Plattform sichern, die sich gelöst hatte. Die A4-Unterführung Stadionbrücke ist weiterhin gesperrt. Den Einschätzungen des Feuerwehr-Sprechers zufolge, ist die Lage in Wien stabil und eine Entspannung in Sicht: “Im Grunde genommen haben wir das Gröbste überstanden.” Angaben zu Schäden konnte er keine machen, “gefühlsmäßig” seien es aber weniger als bei der Flut 2002. Der MA 45-Sprecher hingegen wollte am Vormittag noch keinen konkreten Ausblick wagen: “Es ist viel Wasser durchgeflossen, es fließt noch immer viel Wasser durch. Wir warten noch ab.” Den Prognosen zufolge scheine es jedoch “Richtung Beruhigung” zu gehen, meinte er.

Häfen und Lokale an Neuer Donau überflutet © Lukas Krummholz/VIENNA.AT

Die Betroffenen planen bereits die Aufräumarbeiten. So will der Generalpächter der Lokalmeile Copa Cagrana an der Neuen Donau, die die Wassermassen ebenfalls abbekommen hat, möglichst bald damit beginnen, die Schlammmassen zu beseitigen. Man müsse mit den Arbeiten beginnen, sobald das Wasser abfließe, denn danach werde der Schlamm zu fest, erklärte er.

Entspannung auch teilweise in Niederösterreich

In Niederösterreich ist am sprach man am 7. Tag des Hochwassers erstmals von Entspannung. Ausgenommen davon war nur der Bereich an der Donau östlich von Wien, wo der Pegel noch stieg. Der Damm am Kremsfluss in Theiß, wo u.a. nicht nur 600 Tonnen Schotter, sondern auch 1.000 Tonnen Sand aufgebracht wurden, hielt ebenso wie jener in Stopfenreuth (Bezirk Gänserndorf), der durch Sandsäcke erhöht wurde.

Die Hochwasser führende Donau aufgenommen am Donnerstag, 06. Juni 2013, bei Hainburg © APA

Es bestehe “keine Gefahr”, so Resperger. “Unverändert” und “stabil” sei die Hochwasser-Lage in Hainburg (Bezirk Bruck a.d. Leitha), wo das Augenmerk u.a. dem vom Hochwasser bedrohten Bahnhof galt. In Kritzendorf in der Gemeinde Klosterneuburg (Bezirk Wien-Umgebung) hat die Feuerwehr laut Resperger “das größte Textillager in Niederösterreich” vor größerem Schaden bewahrt. Der Betrieb unmittelbar am sogenannten Durchstich wurde dank der unermüdlichen Arbeit zahlreicher Helfer aus dem Bezirk nur teilweise von der Flut getroffen.

Erste Zwischenbilanz in Niederösterreich

Das Landeskommando hat am Donnerstag auch eine neuerliche Zwischenbilanz zur Hochwasser-Lage gezogen: Demnach standen bisher 14.200 Kräfte von 1.093 Feuerwehren mit 3.214 Fahrzeugen im Hochwassereinsatz. Dazu zählten auch 32 Züge des Katastrophenhilfsdienstes. 712 Pumpen waren aufgeboten. Damit wurden Resperger zufolge pro Stunde 67 Millionen Liter Wasser abgepumpt. In Verwendung standen außerdem 496 Stromaggregate. Nicht zuletzt wurden 1,6 Millionen Sandsäcke befüllt.

 Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser in Aschach an der Donau © APA

Aufräumarbeiten begannen am Donnerstag u.a. in Krems. Die B3 im Stadtgebiet und die B35 (Ringstraße) sollten im Laufe des Tages wieder freigegeben werden, so das Rathaus. “Wir ersuchen aber die Autofahrer von zusätzlichen Fahrten nach Stein Abstand zu nehmen, damit alle notwendigen Abbauarbeiten reibungslos verlaufen können”, sagte Magistratsdirektor Karl Hallbauer. Die Gebührenpflicht für Parker gilt in Krems erst ab Freitag, den 7. Juni wieder. Auch in Restösterreich entspannt sich die Hochwasserlage nach und nach und die Aufräumarbeiten beginnen.

Bilder zum Hochwasser in Österreich finden Sie auf VIENNA.AT.

(Red./APA)

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