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Entspanntes Testen an Volksschulen

Nach einem gut angenommenen Test-Start an der Volksschule Rotkreuz blickt Direktor Robin Würtinger entspannt in die kommende Woche.
Nach einem gut angenommenen Test-Start an der Volksschule Rotkreuz blickt Direktor Robin Würtinger entspannt in die kommende Woche. ©bvs
 Die erste Woche der „Nasenbohrer-Tests“ verlief erfolgreich. Kinder nehmen die Tests gut an.
Schnelltests an Lustenaus Volksschulen

 

Lustenau Eine aufregende Woche haben die Volksschulen hinter sich. Seit Montag testen sich Lustenaus Volksschulkinder zweimal wöchentlich mithilfe eines „Nasenbohrer-Schnelltests“. Dabei nehmen die Schulkinder bei sich selbst einen Abstrich im vorderen Nasenbereich ab. Die Eltern müssen dazu eine Einverständnis-Erklärung unterschreiben. Nur jene Kinder, die sich in der Schule testen lassen, dürfen am Unterricht teilnehmen.

Kinder nehmen neues Ritual gut an

„Ich bin am Montag durch die Klassen gegangen und habe von allen Kindern gehört, dass es ja gar nicht schlimm sei“, freut sich Robin Würtinger, Direktor der Volksschule Rotkreuz. Sein Kollegium und er waren vor dem Test am Montag etwas nervös, da die Kinder vielfach Unterstützung bei der Durchführung brauchen. „Es nimmt schon Zeit in Anspruch, aber am Mittwoch waren alle schon viel routinierter“, erklärt Würtinger. Er ist froh darüber, dass die Kinder dieses neue „Ritual“ so gut angenommen haben. Von den 229 Volksschülern an seiner Schule verweigern lediglich drei Elternteile die „Nasenbohrer-Tests“ an ihren Kindern. Eine erfolgreiche Bilanz kann er dabei auch ziehen, lediglich ein Schulkind wurde positiv getestet. Dieses kam jedoch erst am Dienstag in die Schule und wurde schon in der eigens eingerichteten Teststraße der Schule abgefangen.

Online-Treffpunkt zu Tests

Ähnlich reibungslos verlief die erste Woche in der Volksschule Kirchdorf. Direktor Christoph Wund hat noch am Sonntag davor ein Online-Treffen für die Eltern organisiert, bei dem Fragen im Ablauf zum Test gestellt werden konnten. „Wir haben uns im Vorfeld viele Gedanken zum Ablauf der Tests und der Kinder gemacht. Doch dann haben wir versucht, möglichst entspannt dieses Thema zu bearbeiten“, so Wund. Es habe wenig kritische Rückmeldungen der Eltern gegeben. Von 360 Kindern an seiner Schule bleiben zurzeit noch sieben dem Präsenzunterricht fern, da sie die Tests nicht durchführen möchten. Das Wichtigste für ihn sei, dass es von den Kindern problemlos angenommen wird. „Nach der ersten Aufregung am Montag herrscht nur Entspannung bei den Kindern und den Eltern.“

Nasenbohren üben

In der Volksschule Rheindorf haben die Lehrer allen Schülern in den Semesterferien ein Test-Kit zugestellt. Somit konnten die Schüler sich schon zu Hause mit dem „Nasenbohrer-Test“ vertraut machen. Das Lehrerkollegium und Direktor Markus Purin haben die Kinder und die Eltern im Vorfeld gut informiert. Die erste Woche verlief deshalb auch relativ entspannt. „Die Kinder sehen es locker. Sie freuen sich, wenn sie negativ sind“, sagt Purin. In der ersten Woche sind alle 227 Kinder negativ getestet, alle Schulkinder nehmen an den Tests teil.

„Schon die Verpackung öffnen, sei für viele Erstklässler ein Abenteuer gewesen“, erzählt Monika Bodlak, Direktorin der Volksschule Hasenfeld. Sie haben die Testungen gemeinsam mit dem Elternverein durchgeführt und den Kindern beim Öffnen der Verpackungen geholfen. „Die erste Woche war sehr spannend. Wir sind mit den Tests nach dem Lockdown in den ersten Schultag gestartet“, so Bodlak. Den Schülern der Volksschule Hasenfeld gefalle das offiziell erlaubte Nasenbohren und fragen nach, wann sie es wieder machen dürfen. Von den rund 250 Schülern bleiben nur vier dem Unterricht fern. In der ersten Woche sind auch dort alle negativ getestet worden. Alle Direktoren der Lustenauer Volksschulen hoffen, dass bald alle Kinder das „Kitzeln“ in der Nase annehmen. bvs

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