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Ente lebt nach Fahrradunfall bei Schwänen

Eine verirrte Ente hat sich im Vogelpark Marlow (Mecklenburg-Vorpommern) in Deutschland einer Schwanenfamilie angeschlossen.

Die tierische Adoption ist auf einen Unfall zurückzuführen, teilte der Park am Montag mit und bestätigte damit einen Bericht der “Bild“- Zeitung. Eine Mitarbeiterin hatte die einen Monat alte indische Laufente Heinrich in einem Karton mit dem Fahrrad von der Aufzuchtstation zum Ententeich bringen wollen und war dabei gestürzt. Heinrich fiel aus dem Karton und war daraufhin erstmal verschwunden – bis er bei den benachbarten Schwarzhalsschwänen wieder auftauchte.

Heinrich hat laut Parkverwaltung inzwischen schon einige Verhaltensweise der Schwäne angenommen. So bleibe er mit seiner neuen Familie länger auf dem Wasser als es Laufenten sonst tun würden. Auch schläft er mit ihr im hohen Gras. Parksprecher Jan Gereit geht allerdings von einer reinen Saisonbeziehung aus: „Sie wird wohl im September zu Ende gehen, wenn Heinrich merkt, dass er doch kein Schwan ist.“ Bis dahin soll das neue Familienglück jedoch nicht gestört werden.

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