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Entabachgässele

Bild: Das nostalgische Straßenschild für das kaum einen Meter breite Entabachgässele.
Bild: Das nostalgische Straßenschild für das kaum einen Meter breite Entabachgässele. ©Manfred Bauer
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Feldkirch. Nur wenigen Feldkircherinnen und Feldkirchern oder gar “Nichteinheimischen” ist das Entabachgässele in Feldkircher Goaßzipfel (Verlängerung der Neustadt) bekannt. Für die Feldkircher Geschäftsfrau Monica Katzenmeyer ist der Goaßzipfel einer der ältesten und historisch wertvollsten Stadtteile schlechthin. So war es für Katzenmayer die mit ihren Mann das Antiquitätengeschäft “Antikes und Dekoratives” führt ein Muss, für das Entabachgässele welches im Goaßzipfel beginnt und beim Katzenturm endet, ein dekoratives Straßenschild malen zu lassen und anzubringen.

Waschbach

Das einstige Gerber- oder Entabächle wurde zwischen 1905 und 1910, wo Feldkirch die Innenstadt als erste Stadt in Vorarlberg Kanalisiert hat, verrohrt. Das Entabächle ist so zum Bestandteil des Kanalnetzes geworden. Ehemals war das städtische Waschhaus im Goaßzipfl direkt am Entabächle gelegen und so wurde dieses zum Wäsche Schwemmen und in der Folge als eines von mehreren Abwassergerinnen der Stadt genutzt. In Gedenken an die schwere Arbeit der Waschfrauen hat Katzenmayer dort symbolisch zwei Stühle aufgestellt die gerne von Gästen genutzt werden und Birken gepflanzt. Abgeführt wurde das Wasser des Entabächle über Gewässer des Hirschgrabens in die Ill.

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