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Englands Spieler stöhnen

Die Hitze im Frankfurter WM-Stadion hat den englischen Fußballern zu einer ungewollten "Diät" verholfen. Die Spieler hätten zwischen fünf und sieben Pfund an Körpergewicht verloren.

Das teilte der englische Verband FA am Sonntag auf seiner Internetseite (www.thefa.com). mit.

Während der Partie gegen Paraguay (1:0) am Samstag hätten Kapitän David Beckham und Co. 70 Liter Wasser getrunken, 50 Liter mehr als bei „normalen“ 90-Minuten-Spielen. Einige Spieler hätten sich in der Halbzeitpause mit Eisbeuteln abgekühlt. Weil sie während der Partie von Offiziellen gelegentlich am Trinken gehindert worden seien, will die FA beim Weltverband FIFA vorstellig werden.

„Wir wollen uns nicht beschweren, müssen aber mit der FIFA darüber reden, damit die Spieler mehr trinken können“, sagte FA-Sprecher Adrian Bevington am Sonntag im Trainingsquartier in Bühlertal. Es sei wichtig, dass die FIFA und die Referees in Betracht ziehen, dass die Spieler bei großer Hitze regelrecht austrocknen und ihnen deshalb so oft wie möglich das Trinken erlaubt wird.

Angesichts der sommerlichen Temperaturen forderte Mittelfeldspieler Joe Cole, man müsse sich schon bei der Gestaltung des Trainings den Bedingungen anpassen und die „Hitze bekämpfen“. Beckham äußerte sich erfreut darüber, „dass sie nächsten Spiele später stattfinden“. Englands zweites Gruppenspiel gegen Trinidad und Tobago am Donnerstag in Nürnberg wird um 18.00 Uhr angepfiffen. Die Partie gegen Schweden am 20. Juni in Köln beginnt um 21.00 Uhr.

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