Engel sind die Boten Gottes

Firmenchef Günter Bucher, Prof. Gerhard Winkler und Drucker Sandor Demjen präsentieren das Buch
Firmenchef Günter Bucher, Prof. Gerhard Winkler und Drucker Sandor Demjen präsentieren das Buch ©Bernhard Tost
In der Begegnung mit Engeln spüren Menschen, dass Gott bei ihnen ist.

 

Dornbirn / Hohenems. Im „Bucher Verlag“ in Hohenems erschien kürzlich das Buch „Engel“ des Dornbirner Künstlers, dem akadem. Maler Prof. Gerhard Winkler, der sich oft religiösen Themen widmet und sich dieses besonderen Themas angenommen hat.

Weshalb Engel? „Engel sind himmlische Wesen und Gestalten, die Botendienste Gottes in den unterschiedlichsten Aufgaben für uns Menschen ausführen“, so Prof. Gerhard Winkler.

Schutz und Führung

Diese Engelbilddarstellungen mit ihren wunderbaren, oft zum Nachdenken anregenden Texten sollen auf diese andere, herrliche, jenseitige himmlische Welt hinweisen. Auf diese göttliche, glückliche und mächtige Dimension, die auch in unser irdisches Leben eingreift, durch Schutz, durch Führung, allerdings unsichtbar, bis hin zum Abholen der „Seelen”, wenn wir sterben müssen, um in diese herrliche andere Welt begleitet zu werden. „Gerade in Zeiten persönlichen Zweifelns und Leidens, der Unsicherheit und Krankheit sind Engel die Zuversicht als Boten Gottes“, so Gerhard Winkler. Schon die Bibel berichtet von Engeln, die im Sinne Gottes handeln und Menschen in Gefahren schützen. Sie zeigen den Menschen, dass Gott bei ihnen ist. „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen“ (Ps.91/11) Auf diese Weise erfahren viele Menschen auch heute Gottes Gegenwart. Im Alten Testament gibt es viele Geschichten über Engel. Dort begegnen Engel vor allem wichtigen Personen, wie Abraham, Mose und Elia (Gen 22/11; Ex 3/2; 2Kön 1/15) Meistens überbringen sie ihnen direkte Botschaften von Gott.

Geborgenheit

In einer Welt, die zunehmend undurchsichtiger, bedrohlicher und weniger überschaubar geworden ist, Angst und Unruhe herrschen, wo feste Koordinatensysteme, die früher Orientierung und auch Halt bedeuteten sogar Wegweiser waren, werden in vielen Bereichen vermisst, sind verschwommen oder unklar. Dadurch wird auch die Brüchigkeit und Fraglichkeit des eigenen Seins spürbar. Engel, in ihrer Unbestimmtheit und doch oft deutlich fühlbaren Existenz, stehen als Helfer für die so notwendig benötigte Hoffnung in unserer Zeit, für stete Zuversicht und im Vertrauen, gehalten zu werden, nicht fallen zu können, vom Urvertrauen umhüllt zu sein. Eine Lebenssicht, die neben anderem tiefer in den Glauben führt, auch auf der Suche nach der Essenz der Religion, der lebendigen Kraft. Dadurch wird der Engel zum Widerspruch gegen das scheinbar Unausweichliche und Zwanghafte in unserer Gesellschaft, das ständige Gedrängt-Werden, Gelenkt-Werden und Manipuliert-Werden in unserem Dasein. Engel sind das Andere, die Geborgenheit, das Aufgefangen-Sein in unerschütterlichem inneren Frieden.

Vertrauen

Vor diesem Hintergrund ist auch die Engel-Frömmigkeit zu sehen: Der Glaube an Engel verkörpert nichts anderes als das Vertrauen, dass Gottes Zuwendung bei den Menschen ankommt. Engel als Boten Gottes erleichtern es, ein Gespür für das Unsichtbare und doch Anwesende in unserem Leben zu entwickeln. (BET)

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