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Energieregion Vorderwald: "Gemeinsam mehr Power"

Monika Forster ab 1. Juli Energiekoordinatorin im Vorderwald
Monika Forster ab 1. Juli Energiekoordinatorin im Vorderwald ©MF

Der Vorderwald ist startklar für die Bildung einer Klimaschutz-Musterregion. Ab 1. Juli koordiniert Monika Forster das Netzwerk. Im Biosphärenpark Großes Walsertal ziehen bereits seit fast zehn Jahren sechs Gemeinden an einem Strick.

Im Ländle stand die Wiege für das Impulsprogramm e5 – energieeffiziente Gemeinden. Projektleiter Karl-Heinz Kaspar im Energieinstitut Vorarlberg: “Der Aufstieg ist anstrengend, aber höchst positiv belegt. 10 von 1000 guten Ideen umzusetzen, ist eine Alternative zum Jammern.” Vorarlberg hat ein Feuer entfacht: Heute sind insgesamt 87 Gemeinden in den Bundesländern Tirol, Salzburg, Kärnten, der Steiermark und im Burgenland mit dabei, europaweit sind es rund 600.

Regionale Strukturen sind nicht nur in Europa und Österreich unterschiedlich: Auch innerhalb eines Landes differieren sie. Der schonende Umgang mit Energie und die Umstellung auf Erneuerbare kennen keine Gemeindegrenzen. Jetzt stehen acht Gemeinden im vorderen Bregenzerwald am Start, eine Energie- und Klimaregion zu werden. Langenegg, Krumbach und Hittisau sind bereits e5-Gemeinden. Zu diesen gesellen sich nun Sulzberg, Riefensberg, Doren, Sibratsgfäll und Lingenau. Der Sulzberger Bürgermeister Helmut Blank hat konkrete Erwartungen: “Die Bevölkerung soll zusätzlich sensibilisert werden. Der Landwirt als Energiewirt ist ein großes Thema bezüglich Biogas, aber auch die Bereitstellung von Waldhackgut zum Heizen”. In Sulzberg selbst werden bereits alle 100 privaten und öffentlichen Gebäude im Zentrum über ein Biomasse-Heizwerk mit “fertiger Wärme” versorgt, der Ortsteil Thal wird folgen. Langenegg steht als vielfach dekorierter Europameister im Reigen der acht fast “einsam” auf dem Podest. Mario Nußbaumer, Energiebeauftragter des örtlichen e5-Teams: “Wir denken schon länger ein Umweltnetz im Vorderwald an.” Das Know-How wird nun, koordiniert durch einen Lenkungsausschuss, weitergegeben, ausgetauscht, die Förderungen sollen vereinheitlicht werden, gegenseitige aktive Unterstützung wird Antworten in Sanierungs- und Mobilitätsfragen bringen. Langeneggs Bürgermeister Georg Moosbrugger ist von der regionalen Zusammenarbeit vorausschauend begeistert: “Miteinander haben wir mehr Power, können die Freude teilen. In der Region gibt es Super-Leute, die Arbeit ist eigentlich lässig”. Ab 1.Juli steht den Vorderwäldern Monika Forster vom Energieinstitut Vorarlberg als regionale Energiekoordinatorin zur Seite: Die gelernte Landschaftsökologin mit Berufserfahrung in der ländlichen Regionalentwicklung und Tourismus stammt aus Ostbayern und lebt in Bregenz.

Großes Walsertal “energieexportreif”
Eine gemeinsame Energiepolitik wird im Biosphärenpark Großes Walsertal seit fast zehn Jahren betrieben. Was wunderts? “Solarpapst” Albert Rinderer wirkte von Thüringerberg aus schon damals “ansteckend”. Rein rechnerisch wäre das Große Walsertal Energieexportregion: Das Wasserkraftwerk Lutz liefert mehr Strom, als die 1100 Haushalte und Betriebe verbrauchen. Mit dem in den Walsertaler Wäldern jährlich als Brennstoff zur Verfügung stehenden Holz könnten 65 bis 70 Prozent der notwendigen Wärme bereitgestellt werden. Der Export von sauberer Energie ist greifbar nahe, schon heute lockt das Exkursionsprogramm jährlich rund 1000 Energietouristen in den Biosphärenpark. Regio-Obmann und Landtagsabgeordnete Josef Türtscher ist stolz auf das Engagement: “Alle Maßnahmen im Energiebereich helfen uns, die Glaubwürdigkeit zu stärken. Und schließlich hat das Große Walsertal die strengen Kriterien des UNESCO-Zertifikats als Biosphärenpark zu erfüllen – auch in Zukunft. www.mamkom.com

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