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Energieförderung mit "Walser Thaler"

Im Biosphärenpark setzt man verstärkt auf Alternativenergie.
Im Biosphärenpark setzt man verstärkt auf Alternativenergie. ©Harald Hronek
Solarförderung GW/

Im Biosphärenpark gelten seit Jahresbeginn neue Energie-Förderrichtlinien.

(amp) Mit “Ölraus-Gutscheinen” sollen die Großwalsertaler Haushalte und Hausbesitzer zu weiteren energiesynergetischen Investitionen animiert werden.
Seit 2003 gibt es im Großen Walsertal zu den bestehenden Landesförderungen eine zusätzliche regionale Energieförderung, um damit die Ziele und Schwerpunkte des Biosphärenparks noch weiter zu verstärken. In den vergangenen acht Jahren wurde damit ein Fördervolumen von 72.300 Euro ausgeschöpft und damit zum Ausbau der Spitzenposition des Großen Walsertales sowohl beim Anteil der Biomasseheizungen als auch bei der Solarfläche, die mit 1,11 m²/Einwohner fast doppelt so hoch ist wie der Landesschnitt, beigetragen.

Neue Förderrichtlinien
Die mittlerweile geänderten Landesförderungen haben nun eine Überarbeitung der Förderrichtlinien im Großen Walsertal notwendig gemacht. In der von Gerold Burtscher mit den Teammitgliedern Siegfried Wetzlinger, Reinhard Kaufmann, Florian Dünser, Andreas Bertel und Stefan Bachmann geleiteten Arbeitsgruppe wurden Schwerpunkte fixiert. Diese liegen auf weiterer Reduzierung des Energieverbrauches und im Ausbau der Biomasse und der thermischen Solarenergienutzung. Neu im Programm ist eine Unterstützung bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen. Erweiterungen gibt es bei Solarförderungen für rein landwirtschaftliche Gebäude, für biomassebetriebene Heutrocknungssysteme und die Nachrüstung von solaren Dachabsaugungen. Gleichzeitig wird die Solarförderung im Neubaubereich auf Anlagen mit Heizungsunterstützung beschränkt. Einheitliche Förderung von 500 Euro gibt es bei Stückholz-, Kachelofen-, Pellets- und Fernwärmeheizungen, statt des bisher auf Stückholz beschränkten Holzgutscheines. Als Besonderheit gibt es bei Heizungsumbauten dazu noch einen “Ölraus-Gutschein” von 250 Euro, damit das Walsertal bis 2020 wirklich ölkesselfrei wird.

Walser Thaler
Die Auszahlung der Förderungen erfolgt unbürokratisch auf dem jeweiligen Gemeindeamt. 50 Prozent in Form von Walser Thalern sollen weitere Impulse für die regionale Wertschöpfung sein. Bei Planungen im Energiebereich empfiehlt sich eine Kontaktaufnahme mit der Energieberatungsstelle im Biosphärenparkbüro in Thüringerberg. Bei Bedarf ist auch eine Beratung vor Ort möglich.

Faschinastraße – Gemeindeamt,Sonntag, Austria

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