Endlich wieder Bundesliga!

Leon Goretzka und Julian Weigl beim Super-Cup-Finale
Leon Goretzka und Julian Weigl beim Super-Cup-Finale ©AP
Bayern München eröffnet am Freitagabend mit dem Spiel gegen Hertha BSC die 57. Bundesliga-Saison. Die Münchner sind auch in diesem Jahr der Titelfavorit.
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Am Freitagabend startet mit dem Spiel Bayern München gegen Hertha BSC (20:30 Uhr) die 57. Bundesliga-Saison. VOL.AT hat die wichtigsten Neuerungen in der höchsten deutschen Spielklasse zusammengefasst.

Trainer tippen auf Bayern

Diverse Medien haben bereits über eine Umfrage unter den Bundesligatrainern berichtet: 17 von 18 Trainer hätten demnach getippt, dass der FC Bayern München auch in diesem Jahr die Meisterschaft holt. Einzig Florian Kohfeld von Werder Bremen sprach sich klar für Borussia Dortmund aus.

Doch so einfach wird es für die Müncher sicher nicht. Einige der Trainer sprachen deshalb bewusst von einem harten Kampf um die Meisterschaft, bei dem Borussia Dortmund eine entscheidende Rolle spielen wird, aber auch RB Leipzig und Bayern Leverkusen auf die Titelfavoriten Druck ausüben können.

Eine spannende Meisterschaft

Während der Titelfavorit auf dem Transfermarkt vergleichsweise untätig war, konnte Vizemeister Borussia Dortmund mit Mats Hummels, Julian Brandt, Nico Schulz und Thorgan Hazard einige Hochkaräter verpflichten. Der BVB hat deshalb auch selbstbewusst den Titel als Saisonziel ausgerufen.

Mit acht neuen Trainern und neuen Bundesligakickern wie Lucas Hernandez, Ivan Perisic oder Marcus Thuram könnte die Saison deshalb noch spannender werden, als in der vergangenen Saison. Nicht nur um die Meisterschaft, sondern auch um die internationalen sowie die Abtiegsplätze könnte es einen interesanten und überraschenden Kampf geben.

Reformierung der Handspielregel

Die wichtigste Neuerung dürfte die Reformierung der Handspielregel sein: Künftig darf kein Tor mehr mit der Hand oder dem Arm erzielt werden, auch wenn dies unabsichtlich geschah. Dies gilt auch für Torvorlagen und Torchancen.

Die unnatürliche vergrößerung der Körperfläche soll zwar ein Kriterium bleiben, liege aber im Ermessen des Schiedsrichters. Selbst bei einer Grätsche gehen die Spieler fortan das Risiko eines Handspiels ein, außer der Ball wurde unmittelbar vorher abgefälscht, sodass keine ausreichende Reaktionszeit gewährleistet ist.

Weitere Regelneuerungen

Um das Stoßen bei Freistößen zu verhindern, müssen die Gegenspieler künftig einen Meter Abstand halten, wenn die Mauer aus drei oder mehr Spielern besteht. Nach Freistößen und Abschlägen im eigenen Strafraum ist der Ball indes sofort im Spiel und muss den Strafraum nicht mehr verlassen.

Eine weitere Neuerung wird bereits in anderen Ligen praktiziert: Berührt der Schiedsrichter den Ball derart, dass der Ballbesitz wechselt, ein vielversprechender Angriff beginnt oder dadurch gar ein Tor erzielt wird, kommt es zu einem Schiedsrichterball.

Zudem wird es nun auch Gelbe und Rote Karten für die Offiziellen geben. Ein Trainer wird demnach nach vier Gelben Karten gesperrt. Auch dem Zeitspiel geht es an den Kragen: Ausgewechselte Spieler müssen das Feld an der nächstgelegenen Auslinie verlassen.

(Red.)

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