Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Große Analyse: Österreicher in der deutschen Bundesliga

Der Schalker Guido Burgstaller bei einem Länderspiel
Der Schalker Guido Burgstaller bei einem Länderspiel ©GEPA Pictures
Die Bundesliga startet mit 32 Österreichern in die neue Saison. VOL.AT hat die Einsatzchancen der Legionäre ausgiebig analysiert.

Die Anzahl der österreichischen Spieler in der deutschen Bundesliga ist so hoch wie nie - einzig Dortmund, die Hertha und Paderborn verzichten auf österreichische Importspieler. VOL.AT hat die Legionäre in der höchsten deutschen Spielklasse nach Vereinen aufgelistet und die Einsatzchancen der Akteure analysiert.


Österreichische Legionäre in der deutschen Bundesliga nach Verein und Vertragslaufzeit. Gesamtzahl aller Spieler seit der Saison 2008/09. (APA)

1. FC Bayern München

Beim amtierenden Rekordmeister wird David Alaba weiterhin die Position des Linksverteidigers bekleiden. Auch wenn Neuzugang Lucas Hernández im Notfall ebenfalls auf dieser Position spielen könnte, dürfte Alaba unangefochtener Stammspieler bleiben. In der letzten Saison absolvierte er insgesamt 43 Spiele für die Bayern und ist somit unabdingbar.

2. Borussia Mönchengladbach

Der Salzburger Stefan Lainer ist zwar noch neu bei Borussia Mönchengladbach, doch den Stammplatz dürfte er sicher haben. Damit verdrängt der Zwölf-Millionen-Neuzugang von Red Bull Salzburg den Rechtsverteidiger Michael Lang auf die Ersatzbank. Im DFB-Pokal-Spiel gegen den SV Sandhausen konnte Lainer bereits sein Debüt feiern.

3. SV Werder Bremen

Der 21-jährige Marco Friedl kam beim FC Bayern eher selten zum Einsatz. Bei Werder Bremen könnte der Tiroler jedoch zum Beginn der Saison gesetzt sein. Aufgrund der Verletzungen von Veljkovic und Sebastian Langkamp kann er vorerst sein Talent unter Beweis stellen. Mit Kapitän Moisander und Neuzugang Toprak sind die Innenverteidigerpositionen allerdings hart umkämpft.

Martin Harnik wird in dieser Saison höchstwahrscheinlich weitere Einsatzzeit einbüßen. Hinter Osako und Füllkrüg wird der gebürtige Hamburger mit dem momentan verletzten Fin Bartels sowie Altstar Claudio Pizarro um die Jokerrolle als Stürmer konkurrieren.

4. FSV Mainz 05

Karim Onisowo durfte in der vergangenen Saison 26 Mal in der Liga auflaufen und erzielte dabei sieben Tore. Im DFB-Pokal war der Wiener bereits gesetzt, doch nach einer Verletzungsrückkehr von Torgarant Mateta dürfte es eng um seinen Stammplatz werden, da Quaison in der abgelaufenen Saison gleichviele Tore schoss und vermutlich den Vorzug erhalten würde.

Philipp Mwene musste sich bereits in der Saison 2018/19 hinter Rechtsverteidiger Daniel Brosinski einreihen und kam nur selten zum Einsatz. Mit Ronaël Pierre-Gabriel bekommt er nun einen Neuzugang vom AS Monaco vor die Nase gesetzt, der zwar ebenfalls wenig Spielpraxis gesammelt hat, jedoch klar den Vorzug bekommen dürfte. Dies könnte als Zeichen interpretiert werden, dass die Einsatzzeiten von Mwene noch spärlicher ausfallen.

5. FC Schalke 04

Ersatztorhüter Miachael Langer wird auch in dieser Saison keine Chance haben, für die "Knappen" zwischen den Pfosten zu stehen. Der Tiroler Allesandro Schöpf wird sich erneut hinter Daniel Caliguiri einreihen müssen, doch kann im rechten Mittelfeld durchaus auf einige Einsätze vertrauen. In der letzten Saison kam er wettbewerbsübergreifend zu 21 Einätzen für die Schalker.

Für den Kärntner Guido Burgstaller läuft es hingegen richtig gut. Mit seinen zwei Treffern im DFB-Pokal gegen den SV Dorchtersen hat der Mittelstürmer sich beim neuen Trainer David Wagner empfohlen. Es wird sich zeigen, ob im Laufe der Saison eher Mark Uth den Vorzug bekommt. Die Torausbeute wird dabei ein wichtiger Faktor sein.

6. RB Leipzig

Es verwundert kaum, dass bei RB Leipzig gleich vier Österreicher unter Vertrag stehen. Der erste der ehemaligen Red Bull Salzburg-Spieler, Hannes Wolf, ist jedoch mit einem Beinbruch außer Gefecht gesetzt. Nach seiner Rückkehr stehen dem offensiven Mittelfeldakteur allerdings alle Chancen offen.

Marcel Sabitzer feierte hingegen einen Traumstart im DFB-Pokal und traf gegen den VfL Osnabrück gleich zwei Mal. Ansich dürfte der Oberösterreicher wie in der letzten Saison gesetzt sein, entscheidend ist dabei jedoch das Spielsystem. Während der Rechtsaußen im Sturm durchaus mit Werner, Poulsen, Cunha und Augustin konkurriert, könnte seine Zukunft bei einer Doppelspitze eher im Mittelfeld liegen.

Auch Konrad Laimer kann in der letzten Saison zahlreiche Einsätze vorweisen und ist bereits im Pokal zum Einsatz gekommen. Obwohl er einen Stammplatz inne haben dürfte, muss sich der Salzburger künfig noch mehr beweisen, da die Plätze im Mittelfeld durch Neuzugang Nkunku noch härter umkämpft sind.

Leidtragender dieses Konkurrenzkampfes könnte Stefan Ilsanker sein. Der defensive Mittelfeldspieler stand in der letzten Saison zwar - in allen Wettbewerben zusammengerechnet - 34 Mal auf dem Platz, doch als "Sechser" dürfte Demme gesetzt sein und der 20-jährige Adams wartet auf vermehrte Einsatzzeiten.

7. VfL Wolfsburg

Der österreichische Trainer Oliver Glasner kann auf zwei Landsmänner im Kader zurückgreifen. Pavao Pervan bleibt jedoch hinter Casteels die Nummer zwei im Tor. Zwar durfte Pervan während der Verletzung des Stammkeepers neun Mal zwischen den Pfosten stehen und damit die letzte Saison abschließen, doch bei dieser Ersatzfunktion wird es bleiben.

Xaver Schlager hat bessere Chancen: Der Neuzugang von Red Bull Salzburg wird im zentralen Mittelfeld vorerst jedoch nicht an Gerhardt und Arnold vorbeikommen. Dass Guilavogui eher defensiv zum Einsatz kommt und mit Camacho eine eher defensive und mit Malli eine eher offensive Alternative zur Verfügung stehen, könnte dem Linzer im 3-4-3-System der Wolfsburger womöglich zugute kommen.

8. TSG Hoffenheim

Ebenfalls vier Österreicher sind bei der TSG Hoffenheim tätig. Inneverteidiger Stefan Posch durfte in der letzten Saison bereits 17 Mal auflaufen, wird jedoch heuer nicht unbedingt zum Stammspieler. Mit Vogt, Hübner und Akpoguma dürfte die Konkurrenz auf dieser Position zu groß sein.

Mittelfeldspieler Florian Grillitsch dürfte indes weiterhin so gut wie jedes Spiel für die Kraichgauer bestreiten, während der 20-jährige Christoph Baumgartner ein Perspektivspieler bleibt. Immerhin wurde der Niederösterreicher jedoch zu bereits zwei Bundesligaspielen aus der U23 berufen.

Baumgartners Konkurrenz im offensiven Mittelfeld, der Neuzugang Robert Zulj, könnte während der Verletzung von Bittencourt ab und an zum Einsatz kommen. Hierbei wird es vor allem darauf ankommen, ob sich der ehemalige Spieler von Union Berlin im Training genug anbietet und seine Leistungen bei Spielen untermauert.

9. SC Freiburg

Vor allem die Verletzung von Manuel Gulde spielt dem 23-jährigen Philipp Lienhart in die Hände. Der SCF ist bekannt dafür, Perspektivspielern eine Chance zu geben und so könnte es sein, dass der Niederösterreicher seine 14 Einsatzzeiten in der vergangenen Saison - trotz der Konkurrenten Heintz und Koch - weiter ausbauen kann.

10. FC Augsburg

Bei Georg Teigl fällt eine Prognose schwer: Der rechte Mittelfeldspieler konkurriert einerseits mit zahlreichen Offensivspielern und ist vergangene Saison nur selten zum Einsatz gekommen, doch mit der Verletzung von Rechtsverteidiger Framberger könnte sich andererseits eine neue Chance auf einen Stammplatz auftun. Mangels Alternativen ist er bereits im DFB-Pokal auf dieser Position zum Einsatz gekommen.

Michael Gregoritsch wird auch in dieser Saison zu den ersten Elf gehören. Mit acht Toren in ingesamt 36 Spielen kann er zwar nicht die beste Ausbeute vorweisen, doch nachdem Finnbogason mit einem Sehenanriss in die Saison startet, mangelt es dem FCA mit Niederlechner,
Córdova und Schieber an gleichwertigen Alternativen - auf Niederlechner sollte der Grazer trotzdem ein Auge werfen.

11. Bayer Leverkusen

Beim DFB-Pokalspiel der "Werkself" gegen Alemannia Aachen stand ein Vorarlberger zwischen den Pfosten. Der aus Hohenems stammende Ramazan Özcan dürfte allerdings auch in dieser Saison nicht über solch sporadische Einsätze hinauskommen und weiterhin Ersatztorhüter hinter dem jüngeren Hradecky bleiben.

Besser sieht es für Aleksandar Dragovic aus, der insbesondere bei weiteren Mittelfeldeinsätzen von Wendell die linke Seite der dreier Abwehrkette bestücken könnte - alle Spiele wird er aufgrund der Konkurrenz vermutlich dennoch nicht spielen. Julian Baumgartlinger wird weiterhin ein Anker im defensiven Mittelfeld bleiben, doch seine 21 Bundesligaeinsätze wahrscheinlich nur mit Hilfe von Kurzeinsätzen erreichen. Neben Routinier Lars Bender konkurriert er um die Stammplätze von Demirbay und Aránguiz.

12. Eintracht Frankfurt

Auch in Frankfurt ist ein Akteur aus Hohenems am Werk. Der Vorarlberger Trainer Adi Hütter kann mit Landsmann Martin Hinteregger auf einen österreichischen Spieler bauen. Der Kärntner wurde nach seiner Leihe nun vom FC Augsburg verpflichtet und dürfte auch in dieser Saison wieder so gut wie jedes Spiel absolvieren.

13. Fortuna Düsseldorf

Bei der Fortuna sieht es für die österreichischen Fußballer nicht sonderlich gut aus. Linksverteidiger Markus Suttner wird mit seinen 32 Jahren nicht mehr an Stammspieler Gießelmann vorbeiziehen und damit eher sporadisch eingesetzt werden. Mittelfeldmann Kevin Stöger hat einen Kreuzbandriss zu beklagen. Ob er nach seiner Rückkehr wieder zu ähnlich vielen Einsätzen kommt wie in der abgelaufenen Saison, bleibt fraglich.

Fällt momentan verletzungsbedingt aus - Kevin Stöger (GEPA Pictures)

14. 1. FC Köln

Bei den Aufsteigern aus Köln sorgten beide Österreicher für einen erfolgreichen Pokalabend gegen Wehen Wiesbaden - auch wenn das Spiel erst im Elfmeterschießen entschieden wurde. Der in Fulda geborene Louis Schaub hat insbesondere im Duell mit Drexler zwar leicht das Nachsehen, doch bereits in der letzten Saison konnte er sich nicht über mangelnde Einsatzzeit beklagen. Nach seiner Einwechslung in der 101. Minute schoss er gegen Wiesbaden prompt das Tor.

Florian Kainz dürfte indes sicher auf der linken Außenbahn gesetzt sein. Nach seinem Winterwechsel von Werder Bremen hat sich der Grazer in der 2. Bundesliga zum Stammspieler beim "Effzeh" gemausert. Auch er feierte gegen Wiesbaden einen Torerfolg und bereitete zudem einen weiteren Treffer vor. Auf Linksaußen könnte er gar einer der "Newcomer" der Saison werden.

15. 1. FC Union Berlin

Der Kader von Union befindet sich nach dem Aufstieg im Umbruch - umso schwerer fällt es, eine Prognose über die Stammspieler abzugeben. Eines dürfte jedoch sicher sein: Kapitän Christopher Trimmel wird - unter anderem aufgrund mangelnder Alternativen - trotz seiner 32 Jahre auf der Position des Rechtsverteidigers zu finden sein.

Bei Florian Becker ist die Zukunft weit ungewisser. Der Neuzugang hatte in Hartberg eine gute Saison gespielt, muss sich aber auf Rechtsaußen gegen etliche Konkurrenten durchsetzen. Mit Sicherheit wird er seine Chance bekommen und auch ein Stammplatz ist nicht unmöglich. Dafür müssen jedoch seine Leistungen bei "Eisern Union" stimmen.

(Red.)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Sport VOL.AT
  • Große Analyse: Österreicher in der deutschen Bundesliga
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen