Endlich drei Punkte für die VEU Feldkirch

Die FBI VEU Feldkirch kann doch noch gewinnen. Am Samstag wurde der EK Zell am See in der heimischen Vorarlberghalle mit 5:2 (1:1, 3:0, 1:1) besiegt. Bilder

Dieser Erfolg ist der erste im Kalenderjahr 2009 und damit schiebt sich die FBI VEU Feldkirch auf den fünften Tabellenplatz nach vorne. Bis zum nächsten Spiel, Samstag gegen den EV Zeltweg, wird sich im Kader was verändern. Mikko Rämö wird gegen einen neuen Ausländer getauscht.

Mit der ersten schönen Aktion im Spiel geht die FBI VEU Feldkirch verdient in Führung. Ein schönes Zuspiel von Johannes Hehle verwertet Goalgetter Martin Mallinger sicher zum 1:0 nach sechs Minuten. Nach der Führung bestimmt die FBI VEU Feldkirch klar das Geschehen auf dem Eis. Der Ausgleich der Zeller Eisbären kommt dann doch überraschend. Michael Leimgruber nimmt sich von der blauen Linie ein Herz und trifft mit einem Schlagschuss zum 1:1 Pausenstand.

Auch im zweiten Abschnitt hat die FBI VEU Feldkirch das Heft klar in der Hand. Was aber noch fehlt sind die Tore für die Gastgeber. Die große Chance zur neuerlichen Führung ergibt sich in Form eines Penaltys. Doch Daniel Goneau scheitert in der 30 Minute mit seinem Versuch an EKZ Torhüter Florian Weißkircher. Nur 10 Sekunden später fällt dann doch das 2:1 für die FBI VEU Feldkirch. Alex Mathieu steht sträflich alleine vor Weißkircher und bezwingt den Zeller Schlussmann mit einem Schuss unter die Latte. Mit einem Doppelschlag von Christian Schuster kommen die Vorarlberger dann endgültig auf die Siegerstraße. Erst trifft der Verteidiger im Powerplay mit einem Schlagschuss (35.) und nur eine Minute später stellt er auf das wohl vorentscheidende 4:1. Kurz vor Ende des Mitteldrittels vergeben die Zeller noch ein 5:3 Überzahlspiel.

Das letzte Drittel ändert weiterhin nichts am Spielverlauf. Tonangebende Feldkircher gegen doch harmlose Zeller. Höhepunkte waren nur noch die beiden letzten Tore in diesem Spiel durch Martin Mallinger in der 46. Minute und Marc Brabant in der 55. Minute.

Die FBI VEU Feldkirch verließ verdient das Eis als Sieger. Über 60 Minuten waren die Heimischen kämpferisch und spielerisch dem Tabellenzweiten überlegen. Besonders nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Martin Ulrich ging praktisch nichts mehr auf Seiten der Zeller. Marc Brabant nach dem Spiel: “Über die Niederlage müssen wir noch reden. Aber der Trainer wird uns die vielen Fehler schon aufzeigen”. Der sportliche Leiter der FBI VEU Feldkirch, Michael Lampert, kündigte auch eine Verstärkung für die restliche Saison an. Torhüter Mikko Rämö wird den Verein Ende der Woche verlassen und einem Stürmer Platz machen.

Das nächste Spiel bestreitet die FBI VEU Feldkirch wieder zu Hause. Gegner am kommenden Samstag ist der EV Zeltweg.  (Quelle: Presseaussendung)

VN-Bericht zu den restlichen Spielen

Die Eishockey-Nationalliga biegt in die Zielgerade, und der EHC Oberscheider Lustenau kann sich langsam zurücklehnen: Während der Tabellenführer regelmäßig wie ein Uhrwerk Punkte einfährt – auch der SV Kapfenberg war beim 5:0-Heimsieg kein ebenbürtiger Gegner -, ließen die Verfolger erneut Federn.

 

Dornbirn verlor

Der EC Dornbirn verlor in Zeltweg 2:4. Die Steirer waren von Beginn an am Drücker, zwei Tore von Dornbirn-Legionär Frederik Cabana waren nur für die Statistik. Damit rutschen die Bulldogs in der Tabelle auf Rang vier zurück. Gleich dahinter reihte sich die FBI VEU Feldkirch ein, die mit einer überzeugenden Vorstellung gegen Zell einen weiteren Lustenau-Verfolger einbremste. Die Montfortstädter machten beim 5:2-Heimsieg von Beginn an viel Druck, schossen aus allen Lagen – die Eisbären hatten vor allem nach dem Ausfall von Top-Verteidiger Martin Ulrich im zweiten Drittel nichts mehr zu bestellen. „Wir haben das Spiel kontrolliert und verdient gewonnen, dieses Erfolgserlebnis war ganz wichtig”, so Coach Kjell G. Lindqvist zu seinem ersten Sieg in Feldkirch. Ex-VEU-Trainer Tom Pokel sah auf der anderen Seite einen rabenschwarzen Tag seines Teams: „Wir haben keinen richtigen Torjäger, und nach dem Ausfall von Ulrich ist auch unsere Abwehr auseinandergefallen.”

Lustenau-Trio vorne

Lustenau-Goalie Patrick Machreich feierte beim 5:0 gegen Kapfenberg ein Shut-out. Vorne schlug zuerst der „Atomsturm” gleich dreimal zu, ehe auch Zeilinger und Grabher-Meyer mit herrlichen Treffern zur Stelle waren. Das Trio Saarinen-Foster-Vanhanen hält nun mit 76, 58 und 43 Scorerpunkten die ersten drei Plätze der Liga-Wertung! Am Tabellenende bezog der EHC Bregenzerwald gegen den EC Salzburg eine klare 3:7-Heimniederlage. Dabei hielten die Wälder zwei Drittel lang gut mit, schaffte durch Ohlsson (10.), Carlsson (26./PP) und Wechselberger (31.) gleich dreimal den Ausgleich, am Ende waren die Salzburger Jungbullen aber doch eine Nummer zu groß. Coach Marcel Breil: „Phasenweise haben wir nicht schlecht gespielt. Schließlich standen wir aber gegen die mit vier gleichwertigen Linien agierenden Salzburger auf verlorenem Posten.”

EHC Bregenzerwald: Tolles Spiel gegen Red Bull Salzburg – möglich Punkte wurden durch zu viele Strafzeiten vergeigt

 

Am Samstag traf der EHC-B auf ein starkes Salzburg. Die Salzburger Tratten mit dem stärksten Kader den sie in der Nationalliga einsetzen können an. Mit dabei waren die gesamten Bundesligayoungsters und auch die beiden starken Frankokanadiern Royer und Larocque.

Aus Salzburg reiste auch ein ca. 50 Personen starker Fanclub an die mächtig für Ihr Team Stimmung in der Arena machten und so für heimatliches Flair bei den Salzburger Spielern sorgte.

Salzburg konnte bereits nach 2.40 min. in Führung gehen. Erst nach diesem Verlusttor fanden die Wälder richtig ins Spiel. Infolge entwickelte sich ein schnelles und spannendes Spiel. Eine relativ kleinliche, sehr einseitige Regelauslegung des Schiedsrichters gegen das Wälderteam und die eine oder andere dumme Strafe brachte den EHC-B um die Früchte der Arbeit. So musste im ersten Spielabschnitt gleich 12 Minuten in Unterzahl agiert werden. Die einzige Powerplaymöglichkeit für das Wälderteam nutzte dieses mit einer satten Schuss von Ohlsson zum 1:1 in der 10 min. Die Wälder spielten ein starkes Boxplay konnten 11min. in Unterzahl den Kasten reinhalten. Kurz vor Ablauf der letzten Unterzahl im ersten Drittel musste man dann nach einem Verteidigerfehler doch den Verlusttreffer zum 1:2 hinnehmen.

Im zweiten Spielabschnitt dann die stärkste Phase des Wälder Teams. Auch die zweite Powerplaymöglichkeit am heutigen Abend wurde vom Wälderteam zum 2:2 Ausgleich durch Carlsson in der 26 min. genutzt. In einem Konter war dann Salzburg in der 30 min. erfolgreich und erhöhte auf 2:3. Die Wälder ließen nicht locker und machten Druck. Nach einer Strafe gegen Salzburg konnte der EHC-B auch die dritte Powerplaymöglichkeit an diesem Abend zu einem Torerfolg nutzen und stellte auf 3:3 durch Wechselberger.

Imme rwieder wurde jedoch der Spielfluss des EHC-B durch Strafen unterbrochen. Nach einer überstanden Unterzahlsituation dann ein konfuser Wechsel beim EHC-B und Salzburg konnte diesen Fehler zum 3:4 nutzen. Die Chance zum 4:4 Ausgleich wurde nicht genutzt. Ein Fehler im Spielaufbau konnte Salzburg zur 3:5 Führung in der 38 Minute nutzen.

Im letzten Spielabschnitt ließen dann die Kräfte des Wälder Teams etwas nach. Zuviel musste man an diesem Abend in Unterzahl agieren. (gesamt 26 Minuten). Zudem konnte Salzburg mit vier Reihen voll durchspielen und der EHC-B mit nur drei Reihen. Trotzdem versuchte man nochmals ranzukommen. Es fehlte jedoch etwas die Kraft und somit die Konzentration für den entscheidenden, schnellen Pass. Als Salzburg dann in einem Konter den 6 Treffer in der 47. Minute erzielen konnte war das Spiel entschieden. Trotzdem fand man noch Chancen vor und wollte das Ergebnis, entsprechend dem tollen Spiel verkürzen. Eine Minute vor Schluss ein Pulli im Salzburger Drittel. Coach Breil nutzte die Situation um das Spiel 6 gegen fünf (Bregenzerwald ohne Tormann) in einer Wettkampfsituation zu üben. Das Pulli ging verloren und der Salzburger Lanz konnte die Scheibe in der 60. Minute ins leere Wälder Tor schießen.

Eine Rauferei angezettelt von den Salzburgern Ulmer und Larocque nutzte der Schiedsrichter um die Strafen beider Teams auf der Statistik etwas auszugleichen.

Die Wälder zeigten sich weiter stark verbessert und ein tolles, schnelles Spiel. Gegen die mit Topspeed und vier Blöcken agierenden Salzburger kann man sich jedoch nicht so viele Strafen Leisten. Dies war der Knackpunkt der Partie. Einige Spieler müssen sich hier an der Nase nehmen und speziell die „dummen” Strafen abstellen. Aber auch der Schiedsrichter muss in diesem Spiel schauen das bestimmte Aktionen nicht nur auf Wälder Seite pfeift, sondern dies auch bei den Salzburgern ahndet.

Positiv war das starke Powerplayspiel des Wälderteam. Drei von vier Möglichkeiten wurden zu einem Torerfolg genutzt.

EHC-Bregenzerwald : Red Bull Salzburg (1:2 / 2:3 / 0:2) 3 : 7
Eisarena Alberschwende 256 Zuschauer

(Quelle: EHC-B)

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