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Endlich auch in Vorarlberg: Das sollte man im Umgang mit E-Scootern beachten

©VOL.AT/Mayer, Symbolbild: Philipp Steurer
In Bregenz und Dornbirn kann man bereits E-Scooter mieten, auch in Lustenau sind sie geplant. Doch wie sieht es versicherungstechnisch aus?
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In Großstädten erfreuen sie sich großer Beliebtheit und auch in Vorarlberg gibt es sie seit kurzem: E-Scooter. Bereits Ende Mai gab Kurt Fischer bekannt, dass die Anschaffung von E-Scootern in Lustenau für Ende Juni geplant sei. Auch der Vorarlberger E-Scooter-Verleih Rent-a-scoot mischt mit und bietet in Bregenz und Dornbirn die flotten Elektro-Fahrzeuge an. Doch wie sieht es versicherungstechnisch aus, wenn es um E-Roller geht? Im VOL.AT-Gespräch erklärt Dominik Tschol, stellvertretender Direktor und Rechtsexperte des ÖAMTC Vorarlberg, was es mit den umweltbewussten Fortbewegungsmitteln auf sich hat.

Mit Fahrrädern gleichgestellt

"Die Dinger sind motorisiert, das heißt es werden höhere Geschwindigkeiten gefahren - vor allem aufwärts", erklärt Dominik Tschol. Herkömmliche E-Scooter werden laut dem ÖAMTC-Rechtsexperten mit Fahrrädern gleichgestellt. "Allerdings gilt das nur dann, wenn sie maximal 600 Watt haben und bis maximal 25 km/h gehen", klärt Tschol auf. Bis zu diesem Punkt seien sie auch beim Versicherungsschutz einer privaten Haftpflicht mit dabei. Wenn die beiden Werte überschritten werden, gelten die E-Scooter als Mopeds, sprich man benötigt eine entsprechende Versicherung und Schutzausrüstung.

E-Scooter sind mittlerweile in Vorarlberg angekommen. © Philipp Steurer

Tuning kein Kavaliersdelikt

Anders als bei herkömmlichen Scootern und Fahrrädern darf man nicht mit jedem E-Scooter den Gehweg benutzen. Werden die oben genannten Werte von Watt und km/h überschritten, haben sie auf dem Gehsteig nichts mehr verloren. "Dann müssen sie auf den Fahrradweg oder auf den Fahrradstreifen oder, wenn das nicht verhanden ist auf den rechten Straßenrand", verdeutlicht der ÖAMTC-Sprecher den Sachverhalt. Wie bei jedem motorisierten Fahrzeug kommt es auch bei den Elektroscootern vor, dass sie von Verkäufern oder Besitzern getunt werden. "Auf YouTube sieht man wie man sie tunen kann, aber dort ist wirklich Vorsicht geboten", so Tschol. "Das ist kein Kavaliersdelikt und ohne Versicherungsschutz durch die Gegend zu fahren ist einfach viel zu gefährlich."

Kein Alkohol am Steuer

Was das Thema "Alkohol am Steuer" angeht, gilt bei Elektroscootern, was auch bei Fahrrädern gilt: "Wenn man mit dem Fahrzeug unterwegs ist, sollte man Alkohol generell gegen Null einschränken", so der ÖAMTC-Sprecher. Auch in diesem Punkt sind E-Scooter den Fahrrädern gleichgestellt, es wurde dementsprechend ein Grenzwert von 0,8 Promille beibehalten.

Momentan noch zu wenige

Rudolf Salzgeber von der Verkehrspolizei Vorarlberg sieht derzeit in Vorarlberg keine große Gefahr durch E-Scooter. Auch seien bisher noch keine Elektroscooter negativ aufgefallen. "Momentan sind es noch zu wenige", erklärt der Polizist. "Vereinzelt sieht man sie, noch sind wir aber der Meinung, dass das sicher ein Trend ist, der noch kommen wird." Man hoffe, dass es nicht zu Problemen kommen werde. Scooter, die schneller als 25 km/h fahren, sind derzeit in Vorarlberg nicht erlaubt - nur langsamere "Microscooter". Zur Zeit gibt es in Vorarlberg noch keine speziellen Kontrollen für E-Scooter. "Wenn es zu Problemen kommt, wenn sie auf Gehsteigen und Schutzwegen unterwegs sind, dann werden wir sicher dementsprechend einschreiten müssen", ist sich Salzgeber jedoch sicher.

(Red.)

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