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Emsiana – die Wiege der Inspiration

Das sind die Kunstliebhaber von Morgen!
Das sind die Kunstliebhaber von Morgen! ©Pezold
Mit inspirierenden Veranstaltungen lockte die Emsiana zum 10. Geburtstag zahlreiche Besucher in die Stadt.
Emsiana – die Wiege der Inspiration

Hohenems. Die Verantwortlichen der beliebten Kulturtage, allen voran Markus Schadenbauer-Lacha, können sich die Hände reiben. Mit der fulminanten Eröffnung im Markus-Sittikus-Saal, als Gratulanten sprachen Dieter Egger, Christian Bernhard und Festrednerin Angelika Fitz, wurden die Gäste auf eine kulturelle Reise durch Hohenems geschickt. Es wimmelte vor Besuchern, die alle die besondere Atmosphäre in der Stadt atmen wollten. Das vielseitige Angebot an Ausstellungen, Konzerten, Kinderprogrammen und Museumsführungen ließ das banale Leben still stehen und die Magie von Kunst und Kultur pulsieren.

Eine Fülle an Kunst und Romantik

Es tummelten sich, nachdem am Donnerstagabend die Emsiana feierlich mit dem Kammerorchester tonart sinfonietta unter Leitung von Markus Pferscher, eröffnet war, die Besucher in allen Museen der Stadt. Das Visionscafé erstrahlte unter den Werken von Bildhauer Heinz P. Nitzsche und den Bildern der Emser Jung-Künstlerin Stefanie Vogel. Einen besonderen Blickfang bildete die Installation von Jeannette Frei in der Harrachgasse: „Noch sind die Tage der Rosen.“ Ob nun im Alte Zeiten Museum, im Kitzinger Haus oder am Salomon Sulzer Platz, überall spürte man einen Hauch von Vergangenheit und Zukunft von Romantik und greifbarer Kunst. Die Konzerte im Saal waren ausverkauft, bereits am Freitagabend begeisterte das Fatima Spar Quintett die Zuhörer mit ihrer ganz eigensinnigen Art, Musik zu spielen, zu singen und zu leben. Führungen fanden nicht nur im Jüdischen Museum statt, auch durch das jüdische Viertel begleitete Hanno Loewy seine Gäste. Wer auf den Spuren der Liebe wandeln wollte, hatte dazu reichlich Gelegenheit: der literarische, musikalische Abend im Federmann-Saal bot mit Liebesgedichten und dem Klang spanischer Gitarren genügend Raum zum Träumen.

Offene Pforten luden ein zum Verweilen

Vor der Villa von Ivan und Franziska Rosenthal bildeten sich Scharen von geschichtshungrigen Besuchern, jeder wollte einen Blick in die Räume erhaschen, die einst Dreh- und Angelpunkt des gesellschaftlichen Lebens bildeten. Die festgesetzten Führungstermine reichten bei weitem nicht aus, dem Andrang Herr zu werden, es mussten zusätzliche Termine angeboten werden. Das Motto der Emsiana „Fülle und Leere“ erhielt beim Rundgang durch das jüdische Viertel seine ganz eigene Bedeutung, der Atem der Zeit stand still und man spürte die literarische Vielfalt, die gerade diesem Teil der Stadt seinen Stempel aufgedrückt hat. Mit dem Wanderkiosk, Konzerten der Tonart Big-Band und schauspielerischen Acts, geleitet vom Visionscafé unter Einbeziehung des Publikums, wurden die Gäste am Salomon-Sulzer-Platz an allen Tagen unterhalten. Man genoss die Atmosphäre am Platz mit Freunden, einem guten Glas Wein und prickelnden Unterhaltungen. Auch in den kommenden Jahren wird man sich um das Weiterleben der Emsiana keine Sorgen machen müssen, denn die Nachwuchs-Kunstliebhaber wurden mit einem speziellen Kinderprogramm in das kulturelle Leben einbezogen. Ob bei der Kinderperformance Vorhang auf, das Spiel kann beginnen, oder bei den Funky Currywurst Brothers, die Kinder hatten ihren Spaß. Sie sind diejenigen, die in einigen Jahren durch die geschichtsträchtigen Straßen des jüdischen Viertels schlendern werden, auf der Suche nach den Spuren der Vergangenheit und mit Freude an der Kunst von heute und morgen.

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