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Emotionaler Abschied von Pfarrer Wilfried Blum

Elmar Simma, Franz Eberle, Wilfried Blum, Erich Baldauf, Erwin Kräutler
Elmar Simma, Franz Eberle, Wilfried Blum, Erich Baldauf, Erwin Kräutler ©Christof Egle
Gegenseitiges Danke für 15 Jahre.
Abschied Pfarrer Blum

Rankweil. „Was sich bereits ereignet hat, liegt vor dem Betrachter, der das Gesicht allem schon Geschehenen zuwendet, während das erst noch Folgende ihm verborgen ist und sich damit hinter ihm befindet“, mit diesen Worten von Pater Georg Fischer beginnt Pfarrer Wilfried Blum seine bewegenden Worte im Pfarrblatt. Nach 15 Jahren als oberster Hirte seiner Rankler Schäfchen verabschiedet sich der beliebte, umgängliche und stets gut gelaunte von seiner Herde und wird Caritas Seelsorger. Blum erläutert auch seine persönlichen, pastoralen Prinzipen. Er sieht den Menschen als Geschöpf Gottes im Mittelpunkt, streicht sein intensives Verhältnis zu Kindern und Jugendlichen hervor, betont die Wichtigkeit von Teamarbeit und Visionen, erläutert seinen Schwerpunkt Liturgie und warum manchmal „weniger mehr ist“ und dankt zum Schluss dem mannigfaltigen Engagement seiner Pfarrgemeinde. Diese tat das Gleiche ebenfalls im Pfarrblatt und umso persönlicher im Rahmen einer Verabschiedungsmessfeier bei ihrem Pfarrer Wilfried.

Zahlreiche Weggefährten von früher und heute waren gekommen, so etwa auch der in Brasilien tätige Koblacher Bischof Erwin Kräutler, Vikar Elmar Simma, Pfarrer in Ruhe Franz Eberle, Wolfram Meusburger, Gerhard Haller, bei allen hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Pfarre und seinem Nachfolger Walter Juen. Eine lückenlose Aufzählung, so Blum sei ihm angesichts der vielen anwesenden Freunde absolut unmöglich. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde zum Abschied vor der Josefskirche miteinander angestoßen. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Bürgermusik Rankweil – Pfarrer Blum ließ es sich nicht nehmen, auch selbst kurz zum Taktstock zu greifen – sowie die Merowinger Bläser. Eine Abordnung der Feuerwehr, allen voran Hans Fink, bedankte sich ebenfalls vor Ort (als Geschenk gab es eine Ausfahrt mit einem von insgesamt fünf Fahrzeugen, welche er in seiner Laufbahn eingeweiht hatte – inklusive Blaulicht und Folgehorn – ein persönliches Papamobil quasi), so auch Bürgermeisterin Katharina Wöß- Krall, ihr Vize Andreas Prenn, Altbürgermeister Hans Kohler sowie der Leiter des Rankler Bürgerservice Norbert Preg. „Nochmals Danke, an alle die mich mit meinen Eigenheiten ertragen haben“, schloss Pfarrer Wilfried, ehe er ein letztes Mal symbolisch das Glas auf seine Rankweiler Pfarre erhob. CEG

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