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Emissionen müssen halbiert werden

Die Botschaft der Wissenschaft zum Klimawandel ist deutlich: So eindringlich wie nie zuvor warnt der UN- Klimarat IPCC in seinem jüngsten Bericht vor der Erderwärmung.

Der Klimareport von 2007 beleuchtet das Ausmaß des Klimawandels und betont die Verantwortung des Menschen. Die Kernaussagen des Berichts:

– Die Erderwärmung ist nicht mehr aufzuhalten, selbst im günstigsten Fall steigt sie weiterhin an. Die Durchschnittstemperatur der Jahre 2090 bis 2099 wird je nach Szenario und politischer Entwicklung beim Klimaschutz um 1,1 bis 6,4 Grad Celsius höher liegen als im Durchschnitt der Jahre 1980 bis 1999.

– Der Meeresspiegel wird je nach Rechenmodell um 18 bis 59 Zentimeter steigen.

– Die Veränderungen werden wahrscheinlich Gesundheit und Leben von Millionen Menschen bedrohen. Mehr Hitzewellen, Überschwemmungen, Stürme, Dürren und Mangelernährung bedeuten mehr Kranke und Tote.

– Rund 20 bis 30 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten könnten aussterben, wenn die weltweite Durchschnittstemperatur um mehr als 1,5 bis 2,5 Grad Celsius steigt.

– Um die Erderwärmung im erträglichen Bereich von 2 bis 2,4 Grad Celsius zu halten, müssen die weltweiten Kohlendioxid-Emissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts um 50 bis 85 Prozent sinken – verglichen mit den Werten aus dem Jahr 2000.

Nach neueren Studien entwickelt sich der Klimawandel noch schneller als vom IPCC angenommen. So könnte der Meeresspiegel laut Umweltstiftung WWF bis 2100 um mehr als 120 Zentimeter steigen mit katastrophalen Folgen auch für die Küsten Europas.

“Die weltweiten Kohlendioxidemissionen aus menschlicher Aktivität haben sich von einem Anstieg um 1,1 Prozent jährlich zwischen 1990 und 1999 auf über drei Prozent jährlich zwischen 2000 und 2004 erhöht”, heißt es in der Zusammenstellung des WWF. Gleichzeitig sinke die Aufnahmekapazität für Kohlendioxid der Ozeane und der Natur an Land.

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