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Eiskunstlauf: WM-Titel für Chan, Pfeifer 20.

Dritter WM-Titel für den Kanadier
Dritter WM-Titel für den Kanadier
Der Kanadier Patrick Chan hat am Samstag bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in seiner Heimat den dritten Titel in Folge erobert. Indes sicherte sich Viktor Pfeifer einen Startplatz für die Olympischen Spiele 2014.

Der 22-Jährige setzte sich in London (Ontario) mit 267,78 Punkten vor dem Kasachen Denis Ten (266,48) und dem Spanier Javier Fernandez (249,06) durch und avancierte zum ersten Kunstläufer seit dem Russen Alexej Jagudin (1998-2000), dem der “Hattrick” gelang.

Vorarlberger holt Startplatz für Sotschi

Der Vorarlberger Viktor Pfeifer platzierte sich an der 20. Stelle (189,44) und holte damit einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi.

Der aus Frastanz stammende Pfeifer lebt, studiert und trainiert seit 2006 in Wilmington (Delaware/USA) und erreichte mit Trainerin Irina Romanowa sein Ziel, die Qualifikation für seine dritten Winterspiele. Er stellte seine beste WM-Platzierung von 2010 ein, verfehlte aber seine persönliche Bestleistung. Als Achter der heurigen EM hatte der Vorarlberger 194,77 Punkte erhalten.

Pfeifer: “Quotenplatz war das Ziel”

“Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Der Quotenplatz war das Ziel und ich bin wahnsinnig froh, dass es sich ausgegangen ist. Denn die Dichte war extrem groß”, erklärte Pfeifer gegenüber der APA – Austria Presse Agentur. “Ich hoffe, dass auch das ÖOC damit zufrieden ist.” In London zeigte der 25-Jährige vor 7.000 Zuschauern sechs Dreifach-Sprünge, davon eine Dreifach-Salchow – Dreifach-Toeloop Kombination und erreichte mit einer Kürbewertung von 125,34 Punkten den 20. Kürplatz.

Vierfach-Tooloep wieder im Programm

Nach einer Meniskusverletzung im vergangenen Jahr hatte Pfeifer seinen Vierfach-Tooloep aus dem Programm genommen, in Sotschi will er ihn aber jedenfalls zeigen. “Ich werde das Krafttraining steigern, damit ich auch die letzten Zentimeter an Höhe noch heraushole.”

Am 10. Mai wird Pfeifer sein Studium des Finanzwesens abschließen und sich dann voll auf die Olympia-Vorbereitung konzentrieren. “Toll, dass ich mich diesmal schon bei der WM qualifiziert habe”, betonte Pfeifer. Bei seinen ersten zwei Teilnahmen 2006 und 2010 (Ränge 22 und 21) hatte er die Teilnahme erst bei der zweiten Chance im jeweiligen Olympiajahr abgesichert.

Kerstin Frank hatte in der Nacht auf Sonntag (MEZ) die Chance, in der Damen-Kür ebenfalls einen Quotenplatz für den Österreichischen Eiskunstlauf-Verband zu sichern. (APA; VOL.AT)

 

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