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Eineinhalbjahres-Plan: 2021 will SW Bregenz in 2. Liga spielen

©Rauch
Klare sportliche Zielsetzung und Weichenstellung bei den Bodenseestädtern läuft an

Viele Exstars wie Publikumsliebling Axel Lawaree, Herbert Gager oder Gunter Schepens gaben sich Mitte Juni dieses Jahres beim 100-Jahr Jubiläum von SW Bregenz die große Ehre. An diese sportliche Glanzzeiten Ende der 90iger Jahre und Anfang des neuen 21. Jahrhundert wollen die Bodenseestädter baldigst wieder anschließen. In der neugeschaffenen VN.at Eliteliga Vorarlberg verpasste SW Bregenz nur um drei Punkte, also um einen Sieg zuwenig, den Aufstieg ins Meister Play-off der Regionalliga West im Frühjahr 2020. Die nicht eingeplanten Umfaller gegen Altach Juniors (1:2) und Austria Lustenau Amateure (2:3) kostete der Elf um Trainer Luggi Reiner ein möglicher Aufstiegsplatz.

Eineinhalb Jahresplan

War es früher ein Dreijahrsplan des Traditionsverein um zurück in den Profifußball zu kommen, so hat jetzt die neue Führungsriege unter Obmann Thomas Fricke den Entschluss gefasst in den nächsten eineinhalb Jahren zumindest in die Zweitklassigkeit zurückzukehren. In der Saison 2021/2022 soll SW Bregenz der 2. Liga angehören. „Wir haben uns dieses Ziel gesetzt und jeder Klub sollte sich sportliche Zukunftsperspektiven stellen. Die Weichen für die Zukunft werden in den nächsten Wochen und Monaten jetzt gestellt. Plan ist, dass wir schon im Winter zwei bis drei neue Spieler verpflichten Richtung 2. Liga die mit uns den Weg gehen wollen und sollten. Ob wir dann den Aufstieg in die 2. Liga schaffen oder nicht ist eine andere Sache und steht auf einem anderen Papier“, sagt SW Bregenz Obmann Thomas Fricke. Im Rahmen der Vorstandsitzung in dieser Woche wird auch über die Zukunft von Spieler Daniel Sobkova entschieden.

Mit 500 Zuschauern im Schnitt haben die Schwarz-Weißen in dieser Bilanz einen Topplatz unter den zehn Teilnehmer der Eliteliga Vorarlberg erreicht. Kritik übt Thomas Fricke in Betreff Aufstiegskampf: „Es sollten alle sechs Teilnehmer vom Meister Play-off um den Aufstieg auch spielen. Sonst macht es wenig sportlicher Sinn. Was bringt es wenn ich mit Tirol und Salzburger Klubs spiele und darauf achten muss nicht zu gewinnen: Zum Riesenglück wollen die beiden Salzburger Klubs rauf! Trotzdem gratuliere ich Dornbirner SV und Hohenems zum sportlichen Aufstieg. Wir sind ja selber schuld, dass wir es knapp nicht geschafft haben“. Großes vor hat SW Bregenz auch in der Nachwuchsabteilung. „Wir wollen wieder die Nummer eins auf Landesebene werden, das ist unser großes Ziel.“ 

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