Eine zweite Chance für defekte Geräte

Walter, Manfred und Hans der Scherenschleifer.
Walter, Manfred und Hans der Scherenschleifer. ©Emir T. Uysal
Das Reparaturcafé in Feldkirch zählt den 1000. Auftrag.
Bilder: Reparaturcafé Feldkirch

FELDKIRCH Vor rund vier Jahren begann das "Experiment": Im Keller der Polytechnischen Schule Feldkirch wurde gebohrt, gehämmert und gelötet. Erstmals öffneten sich die Pforten für Feldkirchs Reparaturcafé. Und heute kommen die Besucher oftmals mit den Worten: "Meine Güte, da zahlt sich die Reparatur nicht mehr aus", erzählt Katharina Unterrainer. Sie ist bei der Auftragsannahme des Reparaturcafé beschäftigt. "Mit dem vergangenen Servicetag am Samstag haben wir die 1000er-Marke geknackt." Zwei Drittel der Geräte konnten repariert werden. Darunter seien Kinderspielsachen, Lampen, Rasierer und der Dauerbrenner Kaffeemaschinen. "Die Fehlersuche kostet oftmals genau so viel wie ein neues Gerät", stellen die Hobbyhandwerker klar. "Die Müllberge werden immer größer. Wir verbrauchen sinnlos Rohstoffe und Energie. Die Sachen werden (absichtlich) immer schneller kaputt." Dabei könne man doch vieles noch reparieren.

Das nächste Reparaturcafé findet am 3. Oktober zwischen 9 und 12 Uhr statt. Anmeldungen bis 11 Uhr möglich.

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