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Eine Welt durch zwei Brillen

Gerhard Walter (r.) versuchte Günther „Gunkl“ Paal Emotionen zu entlocken mit dem Stück „Romeo und Julia“.
Gerhard Walter (r.) versuchte Günther „Gunkl“ Paal Emotionen zu entlocken mit dem Stück „Romeo und Julia“. ©Emir T. Uysal
Gunkl und Walter mit neuem Programm „Herz und Hirn“ im Saumarkt-Theater.
Herz und Hirn am Saumarkt

Feldkirch. (etu) Gegensätze ziehen sich bekanntlich an. So entschlossen die Kabarettisten und langjährigen Freunde Gerhard Walter und Günther „Gunkl“ Paal, gemeinsam auf der Bühne zu begeistern und beschäftigen sich mit der Frage „Was wäre der eine ohne den anderen“? Als ewig gegensätzliches Yin-Yang-Kabarett bestechen Walter und Gunkl in ihren Doppelconferencen als „Herz und Hirn“. Diese künstlerische Zweifaltigkeit sucht das Einende in aller Unterschiedlichkeit und ist nicht zuletzt deshalb „hochaktuell“.

„Irgendwie zweideutig“
Eine Welt durch zwei Brillen. Doch wo liegt die Wahrheit? Und steht die irgendwann auch einmal auf? Ist die Welt ein ewiges Mysterium oder ein chemischer Prozess im vorderen Hirnlappen? „Auf jeden Fall ist sie ein Ort, an dem es tatsächlich Weltmeisterschaften im Gummistiefelweitwurf gibt, was die Perspektive, dass die Welt nur ein biochemischer Prozess im Präfrontalen Cortex ist, sehr tröstlich erscheinen lässt“, so Gunkl. Im Programm gingen die Kabarettisten der Sinnhaftigkeit der Ohrhaare auf den Grund, Existenzfragen wurden gestellt und Primzahlen erläutert. Auch Geschlechterfragen gegenübergestellt. „Letztens bekam ich eine E-Mail mit dem Titel ‚Finden Sie Ihre Traumfrau und sparen Sie 120 Euro‘. Ja für meine Traumfrau leg ich sogar noch einen Zehner drauf!“, scherzte Walter.

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