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Eine "saubere" Formel-1-Lösung

Peter Sauber holt seinen Sohn Alex mit ins Formel1-Team. Um die Zukunft von Christian Klien herrscht weiter ­Rätselraten.

“Comeback-Teamchef” Peter Sauber wird mit seinem Technischen Direktor Willy Rampf am 31. Jänner, also am Sonntag vor dem offiziellen Testbeginn der Formel-1-Saison 2010, an der Rennstrecke von Valencia seinen neuen Formel-1-Boliden der Weltöffentlichkeit präsentieren, wobei auch die Fahrer den Medien für Interviews zur Verfügung stehen werden.

C. K. mit höchster Nummer?

Spätestens dann ist auch bekannt, wer der zweite Pilot neben Kamui Kobayashi sein wird. Auf jeden Fall wird der Auserwählte (Christian Klien?) mit der Startnummer 27 die höchste Startnummer der F-1-Saison 2010 auf dem Auto kleben haben. Nach dem BMW-Rückzug wird sich der langjährige Arlberger Caterer Joschi Walch ebenfalls aus der Formel 1 zurückziehen. Walch wird somit definitiv nicht das Catering für Sauber machen. Nach dem “Kehraus” der BMW-Leute musste Peter Sauber auch eine neue Geschäftsleitung installieren. Er selbst wird als Teamchef bei den Rennen vor Ort sein, das operative Geschäft überlässt er dem neuen Management mit der gebürtigen Österreicherin Monisha Kaltenborn an der Spitze. Die 38-Jährige ist seit 2001 Mitglied der Geschäftsleitung. Neu verantwortlich für den Bereich Marketing ist Alex Sauber (36), Sohn des Teambesitzers.

Rätsel um Teamnamen

Weshalb Peter Sauber vorerst mit altem Teamnamen antreten will, ist für den Dornbirner F-1-Insider Quido Giesinger (Kundenbetreuer des Williams-Sponsors Allianz-Versicherung) klar: “Die FIA-Regularien besagen, dass der Teamname pro Saison maximal einmal geändert werden darf.” BMW hat noch vor dem Rückzug unter “BMW-Sauber” für 2010 genannt. Wenn Peter Sauber schon jetzt sein Team auf “Sauber-Ferrari” umbenennt, hat er nicht mehr die Möglichkeit, den Namen eines möglichen neuen Großsponsors dem Teamnamen hinzuzufügen.” Sauber soll mit dem Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé vor dem Abschluss eines Sponsoring-Vertrages stehen. Es gilt als sicher, dass Motorenlieferant Ferrari noch vor dem Saisonstart dafür sorgt, dass das “BMW” aus dem Namenszug verschwindet.

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