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Eine Runde des Erinnerns

Georunde Rindberg
Georunde Rindberg
Auf den Spuren und Wegen unserer einmaligen Bergwelt.

Sibratsgfäll. Einmal waren wir bereits hier, im Spätwinter und mit Tourenskiern. Schon damals begeisterte mich die Landschaft rund um Sibratsgfäll. Jetzt waren wir wieder hier, im Herbst und in Wanderschuhen, und die Gegend hat nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Dennoch liegt über dieser Schönheit auch ein Hauch von Tragik. Die Ereignisse des Jahres 1999, als sich der Rindberg unaufhaltsam in Bewegung setzte, lassen sich kaum ausblenden. Die Sibratsgfäller wollen das auch nicht. Aus dem Wunsch, die Katastrophe zu verstehen und zu verarbeiten, entstand die Georunde Rindberg. Acht Stationen veranschaulichen die Kräfte der Natur, die da gewaltet haben.

Bewusstseinsbildung

Für den Start empfiehlt sich „Felbers schiefes Haus“. Nach Voranmeldung gibt es auch Führungen, und die sind im wahrsten Sinne des Wortes eine schräge Sache. Robert Stadelmann hat im Jahr 2015 mit Gleichgesinnten den Verein „Bewegte Natur Sibratsgfäll“ gegründet. „Wir möchten alle Bestrebungen für den Erhalt der Lebensgrundlagen in unserer Gemeinde unterstützen“, erklärt er. So betreibt der Verein nicht nur Bewusstseinsbildung, sondern erarbeitet auch Informationen über die Landschaftsbewegungen. Wie sehr dieses Naturereignis bewegt, zeigt die Zahl von rund 3000 Besuchern, die alljährlich „Felbers schiefes Haus“ besichtigen und dann die gut einstündige Wanderung über die Georunde absolvieren. Skulpturen zeigen auf, wie es sich anfühlt, wenn die Welt aus den Fugen gerät. Wohl niemand kann sich diesen Eindrücken entziehen, erst recht nicht, wenn sich rundum der Herbst in seinen schönsten Farben zeigt.

Viele Möglichkeiten

Doch das Leben ist in der 400-Seelen-Gemeinde weitergegangen, und auch wir gehen weiter. Von der Wildriesalpe steigen wir in Richtung Feuerstätterkopf (1650 m) auf. Da wir diesen Berg schon kennen, orientieren wir uns zum Renkknie (1420 m) und genießen die Aussicht, die sich auf die Nagelfluhkette sowie die heimische und Allgäuer Bergwelt bietet. Im Winter lässt sich die Gegend auch mit Schneeschuhen oder eben Tourenskiern erwandern.

 

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