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Eine perfekte Lebensschule

Der jüngste Gymnastiknachwuchs zeigt kommendes Wochenende bei der Staatsmeisterschaft in Götzis  wieder sein Können.
Der jüngste Gymnastiknachwuchs zeigt kommendes Wochenende bei der Staatsmeisterschaft in Götzis wieder sein Können. ©cth
Eine perfekte Lebensschule

Der jüngste Gymnastiknachwuchs überzeugt durch Ehrgeiz und Begeisterung.

Dornbirn/Götzis. Sie sind zum Teil noch klein und doch schon ganz Große in ihrem Sport. Mehrmals in der Woche treffen sich Gloria, Klara, Alina, Leonie, Kathi und Anika auf der Turnmatte. Was die Mädels vereint, ist nicht nur die Liebe zur Rhythmischen Sportgymnastik, sondern auch eine unheimliche Nervenstärke. Wessela Milanowa bietet den jüngsten Talenten unter den Gymnastinnen ein zusätzliches Ergänzungstraining in der Landessportschule in Dornbirn an. “Die Mädchen sind wirklich schon gut drauf und wir versuchen sie vor allem mit Vorbereitungswettkämpfen etwas auf die Wettkampfatmosphäre vorzubereiten”, erklärt die gebürtige Bulgarin, die gleichzeitig Co-Trainerin im österreichischen Nationalkader ist. Die Nervosität spielt bei diesem Sport nämlich eine große Rolle. Talentiert sind viele Mädchen und trainiert wird auch sehr fleißig, trotzdem kann es schon einmal vorkommen, dass die Nerven nicht ganz mitspielen und den Turnerinnen einen Strich durch die Rechnung machen. In Kürze steht die Staatsmeisterschaft in Götzis an. Das bedeutet zusätzliche Trainingseinheiten, was aber gerade dem jüngsten Nachwuchs nichts auszumachen scheint. “Manchmal ist das Ganze schon ein ziemlicher Knochenjob und der hohe Trainingsaufwand erfordert sehr viel Disziplin. Im Gegenstück erhalten die jungen Sportlerinnen aber eine sehr schöne Sportart, die ebenso ein tolles Training für das Gehirn bedeutet, wenig Verletzungen hervorruft und eine echte Lebensschule ist”, erklärt uns Sanne Niesten, die als Co-Trainerin bei den jüngsten Rhythmischen Gymnastinnen tätig ist. Sie weiß wovon sie spricht, da sie selbst jahrelang beim Turnkader war und viele Stunden in der Halle verbracht hat. Schaut man den jungen Damen bei ihren kunstvollen Bewegungen zu, gerät man leicht ins Entzücken. Federleicht zaubern die Reifen und Kegel durch die Luft und die Mädchen zeigen höchst konzentriert ihre verschiedenen Performances für die angehende “Staatsi”, wie sie ehrfurchtsvoll von den Mädchen genannt wird. Trainerin Wessi hat das ein oder andere noch zu bemängeln, doch das gehört dazu. Streng und gleichzeitig liebevoll führt sie ihr talentiertes Team zum Erfolg. Jetzt müssen nur noch die Nerven halten. Aber bei dem süßen Charme, den das Vorarlberger Sextett verbreitet, dürfte vielleicht der ein oder andere Wettkampfrichter auch mal ein Auge zudrücken.

Veranstaltungstipp:
18. und 19. Juni 2011 Österreichische Schülerinnenmeisterschaften der Rhythmischen Gymnastik, MS Götzis

Umfrage: Wie bereitest Du Dich perfekt für die Staatsmeisterschaft vor?

Gloria Both, 9 Jahre, TS Dornbirn:
Ich bin seit vier Jahren dabei und mir machen die Wettkämpfe eigentlich immer sehr viel Spaß. Ich weiß ja, dass ich davor viel trainiert habe, also kann schon nicht so viel schiefgehen.

Katharina Platzer, 11 Jahre, SG Götzis:
Ich bin im letzten Jahr Erste bei den Tiroler Landesmeisterschaften geworden, also weiß ich, dass ich gut sein kann, wenn ich mich anstrenge. Ich hoffe, es geht wieder so gut.

Alina Wiener, 9 Jahre, SG Götzis:
Ich trainiere sehr viel, was mir aber großen Spaß macht. Wir machen sehr viele verschiedene Übungen und ich versuche einfach nicht zu nervös zu sein.

Anika Nachbaur, 11 Jahre, TS Satteins,
Viermal in der Woche trainiere ich im Moment, das ist die beste Vorbereitung. Außerdem haben wir eine super Trainerin, die uns wirklich gute Tipps gibt und uns immer weiter bringt.

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