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Eine Gemeinde zollt ihrem ehemaligen Ortshäuptling Anerkennung

Die Bürgermeister überlegen sich eine "Bürgermeister Combo" zu gründen
Die Bürgermeister überlegen sich eine "Bürgermeister Combo" zu gründen ©Kurt Engstler
Hugo Verabschiedung

Zwölf Jahre Hugo in zweieinhalb Stunden – das ist eine Kunst die am Freitag in der Sporthalle am See bei der offiziellen Verabschiedung des Altbürgermeisters Hugo Rogginer bestens gelungen ist. Angefangen von den Schulen über die Mufängar, die Politik, die Partnergemeinden bis hin zu den Trocaderos wurden die Meilensteine Hugo Rogginers ausgekramt. Da Hugo vor seiner Politkariere Schuldirektor war, machten auch die Harder Schuldirektoren mit einem auf Hugo zugeschnittenen “Lehrer Lämpl” Gedicht den Anfang der Darbietungen. Eine Jazztanz- Darbietung der Mädchen der VMS Markt rundete diesen Teil ab. Wer kann von sich schon behaupten 14 Bürgermeister aus dem ganzen Land auf die Bühne zu bringen? Der Altbürgermeister hat´s geschafft. In einem Potpourri unterstützt von Gitarre und Ziehharmonika meinten sie etwa “Ich war der Harder Bürgermeister – Mit 63 fängt das Leben erst an”. Bei einem Gespräch zwischen Irmgard Fitz und Hermi Vogt kamen so manche Insider Schmankerl aufs Tapet. Sie brachten es zu stande, den ehemaligen Vize Dr. Anton Weber und den Altbürgermeister zu einem Gläschen Schnaps zu überreden. Sie schenkten ihnen je einen “gewickelten Fasan” (Landjäger in einem Brot) als Versöhnungsgeschenk. Auch alle in der Gemeinde vertretenen Fraktionen zollten ihrem ehemaligen Oberhaupt Anerkennung. “Marmor Stein und Eisen bricht, aber unser Hugo nicht”, sangen lautstark die ÖVP Tenöre. Ein ganz besonderes Geschenk hatten die Mufängar – deren Obmann er viele Jahre war – im Gepäck: Ihre Freundschaft und Zuneigung. Auch Vertreter der beiden Partnergemeinden Bagnoli di Sopra und Balgach und der Patengemeinde Zöbing ließen es sich nicht nehmen, bei dem Fest dabei zu sein. Als Mitternachtsüberraschung drückten die Trocaderos dem ehemaligen Gemeindechef eine Gitarre in die Hand und spielten in ihrer ursprünglichen Formation. Da gab es für die Fans kein Halten mehr und ab ging es zum Tanz! Am Ende sahen die Gäste einen überwältigten, sprachlosen, mit Wasser in den Augen gerührten Hugo auf der Bühne. Er meinte nur noch “Vergesst uns Altbürgermeister nicht! Wir hätten jetzt Zeit auf so manche Veranstaltung zu kommen”.

Kurt Engstler

Almendstraße,Hard, Austria

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