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Eine Bühne für Nahversorgung, Kreativität und Vereine

Der Musikpavillon im Zentrum von Klaus
Der Musikpavillon im Zentrum von Klaus ©Christof Egle
 Klaus arbeitet an der Wiederbelebung des Pavillons durch einen Monatsmarkt

 

Klaus. Mitten im Zentrum von Klaus, direkt neben Gemeinde und Winzersaal steht der altehrwürdige Musikpavillon. Nachdem dieser früher sehr oft als Treffpunkt für Bevölkerung und Vereine diente, führte er in den vergangenen Jahren, trotz Toplage erste Reihe fußfrei, ein eher stiefmütterliches Dasein. Zwar rückte er bei Veranstaltungen wie dem Bauern – oder dem Weihnachtsmarkt zumindest kurzfristig wieder in den Mittelpunkt, aber deutlich zu selten. Nun arbeiten engagierte Klauser Gemeindevertreterinnen an einer Wiederbelebung des Pavillons und wollen ihn mittels eines monatlich stattfindenden Markts wieder in den Mittelpunkt der Gemeinde rücken. Daniela Ritter und Nicole Beck lauten die Namen der beiden engagierten Damen und die beiden packen ihr Vorhaben gleich im großen Stil an und haben dazu gleich ein Projekt bei der Leader Region Walgau-Vorderland eingereicht. Denn eigentlich geht es nicht nur um den Pavillon, sondern um viel mehr.

Mit dem ab Mai geplanten Monatsmarkt sollen noch deutlich engagierte Ziele verfolgt werden: „Wir wollen eine Plattform für kleinbäuerliche Betriebe, kreative Menschen und Vereine aus dem Ort schaffen. Der Platz vor und um den Pavillon ist darauf geradezu ideal“ erläutern Ritter und Beck ihr Vorhaben. Geplant ist vorerst eine Kick Off Veranstaltung mit potenziellen Marktstandlern zur weiteren Ideensammlung und Konkretisierung der Vorstellungen. Bauern – und Weihnachtsmarkt soll bestehen bzw. mit einbezogen werden und auf jeden Fall soll eng verknüpft mit dem eigentlichen Markttreiben auch der gesellschaftliche Teil nicht zu kurz kommen. Der Zeitpunkt an jedem ersten Freitagnachmittag des Monats, eignet sich für die beiden Initiatorinnen bestens für einen Ausklang nach einer harten Arbeitswoche und dem berühmt-berüchtigten Feierabendbier.

Ein Motto hat man für den Markt schon gefunden: „Guats vo dahoam – Guats vo Klus“, ein eigenes Logo ist ebenfalls in Planung. Im Zeichen der Nachhaltigkeit soll der Markt möglichst komplett Kunststofffrei vonstattengehen. Jeder der will, soll seine Talente vorzeigen und Ressourcen der Wohlfühlgemeinde Klaus sichtbar gemacht werden. Neben der Belebung der Gemeinde und Region soll so auch ein Treffpunkt für alle geschaffen werden. Ritter und Beck konkretisieren nochmal die Schlagworte: „Regionaler Mehrwert, eine nachhaltige Plattform, die Stärkung der kleinen örtlichen Produzenten und der lokalen Kreativszene“.

Bei positiver Erledigung aller Anträge und Auflagen soll der erste Klauser Monatsmarkt am 7.Mai und dann jeden ersten Freitag des Monats über die Bühne gehen. CEG

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