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Eine Aktion macht 1.330 Kinder wieder sehend

Josef Hämmerle (r) und Christian Seifert bei der Spendenübergabe.
Josef Hämmerle (r) und Christian Seifert bei der Spendenübergabe. ©Edith Rhomberg
Josef Hämmerle ist überzeugt, mit seinen Bäumen noch mehr bewirken zu können. 
Josef Hämmerle

Lustenau/Bregenz. Selbst wenn er im dritten Jahr erneut eine Rekordsumme erzielte, gibt sich Josef Hämmerle (67) bescheiden. Es seien seine Familie, viele Freunde und Bekannte, die sein Hilfsprojekt tragen und vor allem weitertragen. Auch auf die Medien sei Verlass, wie er anmerkt. Immer mehr Menschen im Land erfahren so von seinen selbst gebauten Bäumen aus Schwemmholz. „Es spricht sich herum, wo es sie gibt und dass man mit dem Erwerb Gutes tun kann“, sagt Hämmerle, der den gesamten Erlös dem Verein „Licht für die Welt“ zukommen lässt. Eine Augenoperation, die in Afrika ein erblindetes Kind sehend machen kann, kostet 30 Euro. Sein Ziel, eintausend Operationen zu ermöglichen, hat er bereits übertroffen. Es sind 1.330 Operationen, die insgesamt durch die von Hämmerle lukrierten Spenden finanziert werden können.

Unzählige Bäume

„Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen“, gibt der pensionierte Volksschuldirektor zu, als der Bregenzer Augenfacharzt Christian Seifert nach der Anzahl der Bäume fragt. Und ausgerechnet er sagte auf humorvolle Weise bei der Scheckübergabe von 18.000 Euro am 22. Februar in seiner Ordination: „Ich habe meinen Augen nicht getraut, als ich den Betrag sah“. Und Hämmerle, der jetzt schon wieder am Rhein und am Bodensee Schwemmholz einsammelt, resümiert zufrieden: „Es müssen um die 300 Bäume gewesen sein“.

Josef Hämmerle, Gartenweg 9, Lustenau

Vorbestellungen unter: josef.haemmerle@gmail.com

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