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Einbetonierte Aktivisten flehen um Hilfe

Die Räumung von Lützerath wurde am Donnerstag fortgesetzt.
Die Räumung von Lützerath wurde am Donnerstag fortgesetzt. ©Reuters; AP
In Lützerath haben sich Klimaaktivisten in der Nacht auf Donnerstag einbetoniert. Doch in der Nacht wurde ihnen so kalt, dass sie die Polizei um Hilfe bitten mussten.
Proteste in Lützerath - Teil 1
Proteste in Lützerath - Teil 2
Attacken auf Polizei
Räumung von Lützerath

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sanken die Temperaturen in Lützerath stark, wie der "Focus" berichtet, hätten die einbetonierten Aktivisten die Polizei um Hilfe angefleht. Grund dafür seien gesundheitliche Probleme gewesen. Die Temperaturen lagen nahe dem Gefrierpunkt. Mit Presslufthammer und Flex konnte die Polizei die Klimaaktivisten befreien.

Mehrere Hundert Menschen haben am Donnerstag gegen die Räumung des Braunkohleortes Lützerath protestiert. An dem Demonstrationszug vom Erkelenzer Ortsteil Keyenberg in Richtung des etwa vier Kilometer entfernten Lützerath beteiligten sich nach Schätzung der Polizei etwa 800 Menschen. 

Böller, Farbbeutel - Polizei im Dauereinsatz

Außerdem ist ein Polizist in Lützerath nach Angaben der Einsatzkräfte von einem Farbbeutel getroffen worden. Der Beamte sei nicht verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Zudem seien Einsatzkräfte mit Böllern beworfen worden. Nach Angaben des Sprechers wurde niemand getroffen oder verletzt. Die Polizei hatte am Donnerstagmorgen die Räumung des von Aktivisten besetzten Braunkohleortes Lützerath im Rheinischen Revier fortgesetzt.

(dpa/VOL.AT)

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