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Ein Zeichen setzen für mehr Abstand

Eine Aktion für mehr Sicherheit auf der Straße wurde vom Radwerk Lustenau mit Unterstützung des e5 Teams der Gemeinde organisiert.
Eine Aktion für mehr Sicherheit auf der Straße wurde vom Radwerk Lustenau mit Unterstützung des e5 Teams der Gemeinde organisiert. ©Gemeinde Lustenau
 Diese Aktion weist darauf hin, dass die Sicherheit im Straßenverkehr ein Dauerbrenner bleibt.
Sicherheit auf der Straße

 

Lustenau. Reicht der Straßenraum für alle aus? Diese Frage stellt sich den Verkehrsteilnehmern täglich und das ganz besonders in brenzligen Situationen. Wer mit dem Rad unterwegs ist, kennt das Problem, und wer mit dem Auto überholen will, auch. Es wird eng, mitunter zu eng. Auf diese Thematik bunt und auffallend hinweisen – und gleichzeitig auf die fehlende gesetzliche Regelung aufmerksam machen – wollte neulich eine Gruppe von Alltagsradlern in Lustenau. Mit der Unterstützung des e5 Teams der Gemeinde lud das Radwerk Lustenau zu einer Nudelpartie der anderen Art ein.

Radfahrer verschiedener Altersgruppen mit unterschiedlichen Fahrrädern zeigten, wie der erforderliche Abstand für vorbeifahrende Autos aussehen sollte. Schwimmhilfen aus Schaumstoff, sogenannte Poolnudeln, wurden dabei auf den Gepäcksträgern der Fahrräder so befestigt, dass sich zwischen dem Radler und dem überholenden Kraftfahrzeug der Sicherheitsabstand von 1,50 Meter ergab. Dieser Mindestabstand ist in Deutschland gesetzlich geregelt, während die exakte Definition des ausreichenden Abstandes in unserem Land fehlt. Genau das wäre aber auch für Österreich wünschenswert. Es würde motorisierten Verkehrsteilnehmern verdeutlichen, dass sie etwa in engen Straßen zurückbleiben und warten müssen, bevor sie zum Überholen ansetzen dürfen. Organisationen wie die Radlobby Österreich oder der VCÖ fordern ebenfalls, den Sicherheitsabstand von 1,50 Meter ausdrücklich in die Straßenverkehrsordnung aufzunehmen.

Für wie sicher sie eine Straße hält, macht Gemeinderätin Christine Bösch-Vetter etwa daran fest, ob „ich meine Kinder da allein radeln lassen kann“. Gabriel Bösch, 9, fiel während der Radrunde auf, wie sich durch den Umbau der Kaiser-Franz-Josef-Straße die Sicherheit für die Radler stark verbessert hat: „Jetzt haben wir Platz“, stellte er erfreut fest. Die Radstreifen sind dort nun fast überall so breit, wie die bunten Abstandhalter es aufzeigten. Andere Straßen in Lustenau, wie die L204 Dornbirner Straße, haben hingegen noch zu schmale Radstreifen. „Der Straßenraum reicht dann für alle aus, wenn der vorhandene Platz mit Rücksicht und Umsicht geteilt wird“, so das Resümee von Christine Bösch-Vetter.

Alle Fotos: Gemeinde Lustenau

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