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Ein Wettkampf gegen die Pandemie

Wie viele andere Sportvereine auch, hofft der RHC Dornbirn, dass es endlich Lockerungen für den Sport gibt.
Wie viele andere Sportvereine auch, hofft der RHC Dornbirn, dass es endlich Lockerungen für den Sport gibt. ©RHC
RHC Dornbirn hofft auf grünes Licht für einen Neustart.
Ein Wettkampf gegen die Pandemie

Dornbirn. Auch die Dornbirner Rollhockey-Cracks warten sehnsüchtig auf den Re-Start. „Der Schweizer Bundesrat hat über mögliche Lockerungen informiert und der Schweizer Sportwelt eine Perspektive geboten, von der in Deutschland und Österreich bislang noch keine Rede ist“, erklärt Marcel Schrattner vom RHC Dornbirn. „In Deutschland wurde der Lockdown bis 7. März verlängert, in Österreich ändert sich die Sachlage alle zwei Wochen, vom Mannschaftssport noch weit entfernt und auch die Grenzschließung zu den Eidgenossen macht die Ausgangslage nicht leichter“, zeigt sich Schrattner besorgt.

Deadline

Für eine Fortsetzung des Spielbetriebes in der NLA, NLB, 1. Liga sowie bei den Damen hat der Schweizer Rollhockeyverband mit dem 7. April 2021 jetzt eine Deadline gesetzt. Sollte ein Re-Start bis dann nicht möglich sein, können keine Meistertitel mehr vergeben und keine Auf-/Absteiger definiert werden. In diesem Falle könnten nur noch Freundschaftsspiele eventuell noch Turniere gespielt und die Saison offiziell erneut abgebrochen werden. „Dieses Szenario bedeutet aber auch, dass einige Doppelrunden gespielt werden müssten und regionale Spiele auch unter der Woche auf dem Programm stünden. Bis dahin braucht es aber zuerst grünes Licht seitens der Behörden, der Entscheid dürfte wohl am 24. März fallen“, erklärt Schrattner.

Sorgen um den Nachwuchs

Große Probleme sehen die beiden Ländle-Hochburgen Dornbirn und Wolfurt jedoch bei den jüngeren Sportlern. „Während der Nachwuchs bei den Schweizern nie eine Pause machte und die Jugendlichen unter 18 Jahren fleißig weiter trainieren durften, blieben bei uns bis dato die Hallen geschlossen“, bedauert der Dornbirner. Die Trainer versuchen derweilen die Kids per Digital-Training bei Laune zu halten. Obwohl der Schweizer Verband die Turniere der Junioren bestmöglich in diesem Rahmen einplanen möchte, bleibt bei den Vorarlbergern noch einiges im Ungewissen.

„Es gibt also trotz aller Zuversicht noch einige Fragezeichen für eine Wiederaufnahme der Trainings und des Spielbetriebes“, so Schrattner abschließend.

 

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