Ein verirrter Chihuahua löste in Wien einen Polizeieinsatz aus

Die Polizei Wien wurde am Ostermontag von einem entlaufenen Chihuahua beschäftigt.
Die Polizei Wien wurde am Ostermontag von einem entlaufenen Chihuahua beschäftigt. ©Instagram/LPD Wien
Ein verirrter Chihuahua, der allein durch Wien streifte, löste am Montag einen Polizeieinsatz aus.

Wie einer Presseaussendung der Landespolizeidirektion Wien zu entnehmen ist, entdeckten Polizisten während ihrer Streife zufällig den auf der Straße umherirrenden Vierbeiner. Als sie ihn einfangen wollten, machte es der Chihuahua den Beamten nicht gerade einfach.

Chihuahua löste Chaos auf den Straßen aus

Die Polizisten versuchten den Hund durch Zurufe zu sich zu locken – dieser reagierte jedoch nicht und rannte stattdessen weiter auf den stark befahrenen Straßen umher.

Darauf folgte eine eher chaotische Situation auf den Straßen: Die Beamten waren gezwungen an mehreren Stellen den Verkehr anzuhalten. Außerdem mussten einige Fahrer eine Vollbremsung hinlegen, um den Vierbeiner nicht zu erwischen.

Polizei rief Verstärkung

Wegen der nicht besonders leichten Situation, waren die Beamten gezwungen, Verstärkung zu rufen. Nach einer Stunde gelang es der Polizei dann endlich, den Chihuahua zu umzingeln. Der verängstigte Hund versteckte sich zu diesem Zeitpunkt unter einem der Streifenwagen.

Mehrere Polizeibeamte waren nötig, um den Hund schlussendlich sicher aus seinem Versteck zu locken und eine weitere Flucht des Vierbeiners zu verhindern. Anschließend wurde der Vierbeiner auf das Revier gebracht.

Besitzerin droht Anzeige

Um kurz nach 21 Uhr meldete sich dann eine 23-jährige Frau bei der Polizei. Durch Handyfotos konnte sie sich als die Hundesitzerin ausweisen. Doch auch, wenn die Besitzerin und der Vierbeiner nun wieder glücklich vereint sind, droht der Frau eine Anzeige nach dem Wiener Tierhalte- und Tierschutzgesetz.

(Red.)

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