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Ein Trio auf dem Weg zu Olympia

Elisa Hämmerle, Katharina Fa und Barbara Gasser sind bei der EM in Birmingham (GBR) im Einsatz.

Im Gegensatz zu Österreichs Turnern vor einer Woche mussten die rot-weiß-roten Frauen und Juniorinnen nicht 30 Stunden mit dem Bus fahren, sondern konnten die Anreise zu den Europameisterschaften in Birmingham mit dem Flugzeug antreten. Im Punkto Zielsetzung haben die ÖFT-Mädels allerdings die gleichen Vorstellungen wie Marco Baldauf und Co. Erklärtes Ziel ist die Egalisierung des 14. Ranges von Lausanne 2008 in der Mannschaftswertung der Elite. Bundesfachwartin Katharina Wieser: “Wir verfügen derzeit über keine herausragenden Einzelleistungen. Als Mannschaft sind wir jedoch geschlossen stark. Wir haben mehrfach den EM-Bewerb simuliert und stabil durchgeturnt. Darauf wird es hier ankommen, wenn wir Erfolg haben wollen“, erklärte Wieser.

Intensive Vorbereitung

Um das bislang beste ÖFT-Resultat einzustellen oder gar zu überbieten, haben die drei Ländle-Turnerinnen so intensiv wie nie zuvor trainiert. Teamleaderin Barbara Gasser (21 Jahre), Katharina Fa (15) und die um ein Jahr jüngere und in der Juniorinnenklasse startende Elisa Hämmerle haben in den letzten Monaten bis zu 24 Stunden pro Woche unter der Leitung von VTS-Landestrainerin Christine Frauenknecht im Olympiastützpunkt Dornbirn gearbeitet. Frauenknecht: „Barbara und Katharina können mit fehlerfreien Übungen für die Mannschaft punkten und sich für die WM (17. bis 14. Oktober) in Rotterdam empfehlen.“ Die größten Erwartungen aus heimischer Sicht setzt Frauenknecht in die Lustenauerin Elisa Hämmerle. “Sie hat in Birmingham eine realistische Chance, sich für die 1. Olympischen Jugendspiele (14. bis 26. August) in Singapur zu qualifizieren“, erklärt die Landestrainerin. “Unter normalen Bedingungen hat sie eine gute Chancen, bei ihrem EM-Debüt sich weit vorne zu klassieren.“

Bessere Strukturen

Trotz der derzeitigen Vormachtstellung in Österreich ortet Frauenknecht noch Nachholbedarf im heimischen Fachverband. “Um internationale Erfolge zu erzielen, fehlen bessere Strukturen. Wünschenswert wäre ein Leistungszentrum wie es in der Schweiz eines in Magglingen gibt. Ein großer Schritt vorwärts wäre bereits ein Koordinator für die Athletinnen, der als Schnittstelle für Schule, Elternhaus und Training dient und sich um Dinge wie Schule, Ernährung oder medizinische Unterstützung kümmert“, betont Frauenknecht. “Solche Veränderungen würden das Erreichen der hochgesteckten Ziele sicher vereinfachen“, so Frauenknecht weiter, die mit ihren drei Turnerinnen eine Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2012 in London anstrebt. vn-akp/Jd

 

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