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Ein stressiger Job kann Frauen um Dates bringen

Der hohe Cortisol-Spiegel lässt sie für Männer unattraktiv erscheinen.
Der hohe Cortisol-Spiegel lässt sie für Männer unattraktiv erscheinen. ©BilderBox (Symbolbild)
Ein stressiger Beruf kann mit ein Grund sein, warum manche Frauen keine Liebesbeziehung führen.

Zu dieser Erkenntnis kommt eine Erhebung der University of Turku in Finnland. Nicht nur längere Arbeitszeiten führen zu weniger Zeit für die Liebe, sondern auch der hohe Druck, durch den ein höheres Level des Stresshormons Cortisol produziert wird. Dieses lässt sie bei Männern unattraktiv erscheinen. Für die Erhebung wurden Männer aufgefordert, die Attraktivität von weiblichen Gesichtern zu bewerten. Diejenigen mit einem niedrigen Cortisol-Spiegel wurden demnach als attraktiver bewertet.

Körperfettanteil wichtig

Die Wissenschaftler erklären dieses Phänomen damit, dass Menschen mit hohem Stresslevel generell ungesünder sind und sich dieser Zustand in den Gesichtern widerspiegelt. Zudem fielen die Bewertungen positiver aus, wenn Frauen die “ideale” Menge an Körperfett aufwiesen – also nicht zu viel und nicht zu wenig.

Gesundheit spiegelt sich im Gesicht wider

“Dieses Ergebnis ist sicherlich nachvollziehbar, auch wenn es auf den ersten Blick erstaunlich zu sein scheint. Ein hoher Cortisol-Spiegel wirkt sich nicht nur auf den Körper und die Psyche aus, sondern auch im Gesicht”, bestätigt Julia Scharnhorst, Leiterin der Abteilung Gesundheitspsychologie beim Bundesverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen, gegenüber pressetext.

“Durch langfristigen Stress werden Gesichtszüge härter und wirken unfreundlicher, was gerade dem Idealbild einer ‘sanften Frau’ widerspricht. Auch die Haut kann durch verminderte Durchblutung fahler wirken, man wirkt schnell ‘krank’ und ist dadurch kein optimaler ‘Fortpflanzungspartner’ mehr”, betont Jennifer Schmidt, Forschungsleiterin bei Psyrecon, gegenüber pressetext.

Männer gleichermaßen betroffen

Dieses Phänomen betrifft Männer jedoch in gleichem Maße. “Auch Männer mit einem geringen Stresslevel wirken auf Frauen attraktiver”, so die Expertin. Die Attraktivität und körperliche Gesundheit würden allerdings nur bei Dauerstress angegriffen. “In akuten Stressreaktionen wird das Immunsystem sogar angekurbelt. Bleibt der Spiegel jedoch auf Dauer hoch, wird das Immunsystem angegriffen”, erläutert Scharnhorst.

Kurzfristiger Stress teils anziehend

“Tatsächlich kann eine kurzfristig erhöhte, stressbedingte Cortisol-Ausschüttung, die über den weiblichen Schweiß riechbar wird, sogar den Beschützerinstinkt in Männern wecken”, ergänzt Schmidt. Womit die Natur des Menschen nicht ausgestattet ist, ist eine adäquate Reaktion auf Dauerstress. “Ganz vermeiden lässt sich Stress nicht, aber es gibt verschiedene Ansätze dem selbst entgegenzuwirken – angefangen von Ausdauersport, Spaziergängen oder beispielsweise das Tanzen am Wochenende”, fügt Scharnhorst hinzu. Auch Entspannung und Schlaf können das Stressniveau im Zaum halten, wie Schmidt abschließend vermerkt. (pte Austria)

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