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Ein Spiel gegen den LASK ist immer ein Duell der Trainer

Am Freitag (20.30 Uhr) treffen nun die beiden Erstliga-Titelkandidaten zum zweiten Mal in dieser Saison aufeinander.

Es war vor 22 Jahren, da kreuzten sich ihre Wege das erste Mal. „Ich war gerade 19 Jahre alt und erstmals so richtig Profi“, erinnert sich SCRA-Coach Adi Hütter an seine erste Begegnung mit Walter Schachner, seinem Trainerkonkurrenten vom Freitag. Hütter war gerade vom GAK zum LASK gewechselt, während der damals 32-jährige Schachner als Donawitz-Spieler bereits eine siebenjährige Auslandkarriere hinter sich hatte. „Als Innenverteidiger habe ich ihn manngedeckt“, erinnert sich Hütter und ergänzt: „Aber damals spielte man noch mit einem Libero und zwei Innenverteidigern.“ Der Spiel hat sich in all den Jahren gewandelt und weiterentwickelt, dem Fußball jedoch sind Hütter und „Schoko“ – als Trainer – treu geblieben. Nicht geändert hat sich hingegen die Ausgangslage zwischen den beiden. Der 54-jährige Schachner hat bereits zehn Trainerjahre auf seinem Buckel, Hütter (41) dagegen sieht sich in seinem vierten Jahr als Coach noch immer als „Lernenden“. Das erste Aufeinandertreffen hat Hütter (2:0) für sich entschieden, mit einem zweiten Sieg am Freitag könnte sich Altach einen weiteren Titelkandidaten punktemäßig etwas vom Leib halten.

Ganz klare Vorgaben

Sowohl Schachner als auch Hütter sind Trainer, deren Handschrift bei der jeweiligen Mannschaft klar zu erkennen ist. Der gebürtige Steirer hat auch bei seiner siebenten ­Trainerstation nichts von seiner Ordnungsliebe im Spiel eingebüßt. Schachner ist ein Verfechter der 4-4-2-Taktik. Auch beim LASK hat er den Spielern seine Vorstellung bereits verinnerlicht. Die Antwort auf das Linzer System mit dem Spiel über die Außen sowie langen Bällen in die Spitze muss eine schnelle Ballzirkulation verbunden mit viel Laufarbeit sein. Damit wird auch deutlich, dass die Spielphilosophie der beiden Trainer nicht ident ist. Während Hütter vor allem auf die Krea­tivität der Spieler setzt, steht bei Schachner die taktische Disziplin im Vordergrund.

Der 50. Sieg wartet

Ein Blick auf die Statistik gibt eigentlich beiden Trainern recht. Immerhin kann Schachner schon 340 Ligaspiele (Bundes- bzw. Erste Liga) vorweisen. 163 davon beendete der jetzige LASK-Coach als Sieger. Hütter winkt am Freitag sogar ein Jubiläum. In seinem 82. Ligaspiel als Altach-Trainer winkt ihm der 50. Sieg. Der SCRA unter Hütter holte bislang also im Schnitt zwei Punkte pro Spiel.

Teamnews: Cashpoint SCR Altach

Spielsp0nsor: „FFF“ – „Feste feste feiern“ lautet das Motto von Altach-Sponsor Fohrenburger. Am Freitag ist die Bludenzer Brauerei Spielsponsor und macht dabei Werbung für den „Brau­silvester“ (30. September) in der Brauerei Fohrenburg. Dieses Fest begeht die Brauerei mit einem Tag der offenen Tür.

Toto-Fan-Runde: 150 Gratis-Eintrittskarten warten auf Toto-Spieler am Freitag in Altach. Dazu gibt es weitere Gewinnmöglichkeiten. Die Cashpoint-Arena ist am Spieltag ab 18.30 Uhr geöffnet.

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