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Ein Sieg hat oberste Priorität

A1-Bregenz-Coach Martin Liptak will heute im Champions League Heimspiel gegen Amicitia Zürich zwei Punkte.

A1 Bregenz gegen ZMC Amicita Zürich ist das Duell der “Nachzügler” in Gruppe G der Handball-Champions-League. Beide Teams mussten sich bislang Tabellenführer Ademar Leon bzw. Montpellier geschlagen geben, Zürich hat aber aufgrund des klaren 35:25-Heimsiegs im Auftaktspiel gegen Bregenz zumindest in der Tabelle “angeschrieben”. Diesen Schönheitsfehler wollen die Bregenzer im heutigen Aufeinandertreffen (20.15 Uhr) korrigieren. Für Bregenz-Coach Martin Liptak ist klar, dass sein Team heute über sich hinauswachsen muss , nach den guten Leistungen gegen Leon (30:34) bzw. Montpellier (32:34) aber durchaus reif ist für den ersten Coup in der “Königsklasse”. “Ich will eigentlich nicht über die Tordifferenz reden. Für mich ist heute nur wichtig, dass wir gewinnen”, stellt Liptak unmissverständlich fest.

Viel Druck ausüben

Der Slowake warnt davor, einen Gedanken daran zu verlieren, mit einem Sieg mit elf Toren Differenz sogar auf Rang drei in der Gruppe vorstoßen zu können, der den Umstieg in den EHF-Cup bringen würde. “Wir müssen von Beginn an viel Druck ausüben, in der Deckung kompromisslos zur Sache gehen und im Angriff geduldig auf unsere Chancen warten. In den Videoanalysen habe ich den Spielern ihre Fehler aus dem Hinspiel erklärt und die Stärken des Gegners noch einmal verdeutlicht”, meinte Liptak. Auf keinen Fall soll Bregenz so wie im Hinspiel die Schweizer durch Eigenfehler stark machen: “Wir haben gut begonnen, sind mit 11:7 (19.) vorne gelegen und haben dann total den Faden verloren. Innert 30 Minuten sind wir mit acht Toren (18:26) hinten gelegen. Wenn wir auf der europäischen Ebene mithalten wollen, muss dies ein einmaliger Ausrutscher gewesen sein”, betonte der Bregenz-Coach. Vor allem ein Zürich-Akteur darf heute in der HB-Arena Rieden nicht wie früher gewohnt zur Hochform auflaufen: Der Ex-Bregenz-Goalie Arunas Vaskevicius war im Hinspiel mit 27 gehaltenen Bällen der Matchwinner der Schweizer.

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