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Ein Rundgang im Zentrum von Dornbirn

Ein Stadtrundgang mit Sabine Spiegel (3. vl)
Ein Stadtrundgang mit Sabine Spiegel (3. vl) ©Edith Rhomberg
 Was Vorarlbergs größte Stadt zu bieten hat, erfuhr eine Gruppe von Touristikfachleuten von Austria Guide Sabine Spiegel.
Stadtrundgang

 

Dornbirn. Touristisch gesehen gehört Dornbirn mit den Städten Bregenz, Hohenems und Feldkirch zur Region Bodensee-Vorarlberg. Längst nicht alle wissen, dass diese Destination international vermarktet wird vom Team der Bodensee-Vorarlberg Tourismus GmbH, an deren Spitze Urs Treuthardt als Geschäftsführer steht. Die ansprechend gestaltete Broschüre „Kompakt“ beinhaltet Tipps und Lieblingsplätze. Für unterwegs wird die mobile Information todayguide.at empfohlen.

Ein Stadtrundgang

Als Austria Guide verpackt Sabine Spiegel Informationen in entspannte Stadtführungen für Fachleute, die ihrerseits das Wissen an die Gäste weitergeben. „In Dornbirn sind touristische Stadtführungen nicht alltäglich“, sagte sie vor wenigen Tagen zu einer Gruppe Interessierter, die als Auftakt in die Sommersaison mit ihr durch die Stadt schlenderten. Das mag daran liegen, dass rund 80 Prozent der Besucher beruflich hier sind. „Tourismus ist weiblich“, hatte sie schon eingangs betont, denn mehrheitlich arbeiten Frauen in der Branche. Auch hier war das so. Ihrer Runde schloss sich neben sechs Damen der Dornbirner Hotelier Gerald Peter (Hotel Sonne) und Obmann des Vereins Dornbirn Tourismus als einziger Mann an. Ausgehend vom Büro Dornbirn Tourismus & Stadtmarketing gab es den ersten kurzen Halt mit Blick auf das Mohrenbräu und die Biererlebniswelt als beliebte Attraktion. Vorbei am Stadtmuseum und Stadtarchiv hatte die Gruppe auf dem Marktplatz die Sicht auf Baustile aus nahezu vier Jahrhunderten. Zum einen das barocke, mit Ochsenblut gestrichene Rheintalhaus, das „Rote Haus“ (erbaut 1639), daneben die klassizistische Stadtpfarrkirche St. Martin (erbaut 1839/40) – sie stellt eine Nachbildung der Pariser Kirche „La Madeleine“ dar, das im deutschen Heimatstil umgebaute Luger-Haus mit Türmchen, Erkern und Fachwerk, daneben Jugendstilfassaden und Büroquader der sechziger Jahre, oder der Nachbau des Hirschen-Hauses der frühen 90er Jahre und die Glasfassade des Bertolini-Hauses aus diesem Jahrtausend. Das Geburtshaus von Franz Martin Hämmerle in der Riedgasse eröffnete den Blick in das textile Zeitalter der Stadt, im Schmalzwinkel schließlich wohnten einst die reichsten Bauern. Vom ehemaligen Hotel Rhomberg an der Bahnhofstraße spannte Sabine Spiegel den Bogen über das danebenliegende Geschäft mit Brautkleidern zu verschiedenen Bräuchen. Über ihre launigen Ausführungen zur Mitgift der Eltern, die eine Braut in die Ehe einzubringen hatte, schmunzelten die Teilnehmer, die bis zur Endstation inatura noch allerlei Wissenswertes vom vai zum Flatz Museum und dem Kunstraum Dornbirn hörten und sahen.

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