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Ein ruhiges und ­zufriedenes Leben

Ihren 50. Hochzeitstag feiern Waltraud und Josef Sussitz mit Sohn Rene, Schwiegertochter Monika und den Enkelkindern Jacqueline und Jerome.
Ihren 50. Hochzeitstag feiern Waltraud und Josef Sussitz mit Sohn Rene, Schwiegertochter Monika und den Enkelkindern Jacqueline und Jerome. ©Karin Lässer
An erster Stelle stand für das Jubelpaar Waltraud und Josef Sussitz das Wohl der Familie. 
Goldene Hochzeit

Sie genießen nun den Ruhestand und freuen sich auf einen schönen Tag im Kreis ihrer Lieben. Ihren goldenen Hochzeitstag nehmen sie auch zum Anlass, die 50 Ehejahre Revue passieren zu lassen.

Waltraud, geb. Jochum, und Josef Sussitz haben beide im Hatlerdorf das Licht der Welt erblickt. Die Jubilarin erlebte schöne Kinder- und Jugendjahre mit ihrem Bruder und arbeitete nach der Volksschule einige Jahre als Verpackerin bei Elastisana. Dann wechselte sie zur Firma Geschirr Mäser und war dort als geschätzte Dekormalerin tätig. 2011 ging sie in den verdienten Ruhestand.

Mit sieben Geschwistern wuchs Josef in bescheidenen Verhältnissen auf. Seine frühe Kindheit verbrachte er bei Verwandten in Kärnten, die Schule besuchte er dann in Dornbirn und fand seine erste Arbeitsstelle in einer Kleiderbügelfabrik. Einige Jahre verdiente Josef den Lebensunterhalt als Lkw-Fahrer, versuchte sich auch in verschiedenen anderen Berufen und arbeitete zuletzt bei der Firma Blum, von der er 2007 in Pension ging.

Familiengründung

„Wir haben uns durch Waltrauds Bruder, der mein bester Freund war, kennengelernt“, berichtet Josef, und Waltraud ergänzt, dass es bei ihnen gleich gefunkt hat. Da sie Tür an Tür in einem Haus in Haselstauden wohnten, sahen sie sich oft, unternahmen viel miteinander und waren sich bald sicher, dass sie das Leben gemeinsam meistern wollen. Am 21. Mai 1971 gaben sie sich im Dornbirner Standesamt, das sie als glückliches Ehepaar verließen, das Jawort, . Am Nachmittag starteten sie ihre Hochzeitsreise nach Südtirol und Kärnten, wo sie unvergessliche Tage verbrachten. „Wir haben dann fünf Jahre in Wolfurt gewohnt, fünf Jahre in Dornbirn im Altweg und sind 1981 ins Bremenmahd gezogen. Hier schätzen wir besonders die Ruhe, inzwischen machen uns aber die Treppen in den zweiten Stock schon zu schaffen“, ist von den Jubilaren zu erfahren.

Mit großer Freude schlossen sie 1976 ihren Sohn Rene in die Arme, den sie zu einem verantwortungsvollen Erwachsenen erzogen. „Rene ist mit Monika verheiratet und die beiden haben uns zwei liebe Enkelkinder, Jacqueline und Jerome, geschenkt“, erzählt das Jubelpaar.„Blicken wir zurück, so müssen wir sagen, dass wir viel gearbeitet haben. Teure Urlaube konnten wir uns nicht leisten, dafür haben wir das Ländle bei Ausflügen kennengelernt. Was mir besondere Freude bereitet, ist mein Garten“, ergänzt Josef, der mit seinem grünen Daumen dafür sorgt, das Waltraud immer mit frischem Gemüse, Obst und Blumen eingedeckt ist. „Ich liebe es, zu pflanzen und zu beobachten, wie alles wächst, blüht und reift. Das Ernten überlasse ich dann meiner Frau. Sie verarbeitet alles und bereitet köstliches, echt biologisches Essen zu“, ist von Josef zu erfahren.

Neben ihren Aufgaben im Haushalt, als Ehefrau und Oma erholt sich Waltraud beim Stricken warmer und nützlicher Sachen für die Familie. Sie hat inzwischen aufgehört zu zählen, wie viele Socken sie schon gestrickt hat. Ab und zu begleitet sie Josef, der besonders gerne am See laufen geht.

Positive Lebenseinstellung

„Unser Leben ist ruhig verlaufen, ohne große Aufregungen. Wir sind zufrieden mit dem, was wir erreicht haben und genießen jeden Tag“, schließen Waltraud und Josef ihren Lebensbericht. Den goldenen Hochzeitern geht es nach einigen gesundheitlichen Problemen wieder gut. Sie blicken positiv in die Zukunft und wünschen sich vor allem gesund zu bleiben, dass es allen gut geht, besonders dem Sohn und seiner Familie und dass sie weiter ein wichtiger Teil im Leben ihrer Enkelkinder bleiben. 

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