Ein Ort der Begegnung

Das Eltern-Kind-Zentrum ist umgezogen. Eltern, Kinder und Betreuer schätzen sie neuen Räumlichkeiten sehr.
Das Eltern-Kind-Zentrum ist umgezogen. Eltern, Kinder und Betreuer schätzen sie neuen Räumlichkeiten sehr. ©bvs
 Das Eltern-Kind-Zentrum in Lustenau ist umgezogen und erstrahlt in neuem Glanz.
Ein Ort der Begegnung

 

Lustenau „Es ist eine Wertschätzung von unserer Arbeit, dass die Gemeinde uns diese sehr anspruchsvollen Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat“, erzählt Birgit Schuler, Leiterin des Eltern-Kind-Zentrums und der Spielgruppe Regenbogen. Sie ist sichtlich stolz auf das neue Zentrum, das nun ganz auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet ist. Gut 20 Jahre befand sich das Eltern-Kind-Zentrum in der Sonnenstraße, nun war es Zeit für einen Neuanfang: Seit Schulbeginn werden die Kinder am neuen Standort betreut. In der neuen Wohnanlage im Pfarrweg haben die sieben Betreuerinnen und die Spielgruppenkinder einen Platz gefunden, bei dem gespielt, entdeckt, erforscht und geturnt werden kann.

Erste Kontakte zu Gleichaltrigen

Die Angebote sind vielfältig. Jeden Dienstagnachmittag findet ein Krabbeltreffen statt, bei dem Kinder zwischen null und 24 Monaten mit einem Elternteil auf Besuch kommen können. Gemeinsam mit den Eltern lässt sich die Welt außerhalb der vier Wände leichter und viel entspannter entdecken. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es den Kindern bei einer späteren Eingewöhnung in unsere Spielgruppe viel leichter fällt, wenn sie bereits zuvor schon ein paar Mal beim offenen Nachmittag hier waren“, so Schuler. Sie kennen bereits die Räumlichkeiten, die Spielsachen und ganz wichtig: die Betreuerinnen. „Es tut auch einfach gut, wenn die Mütter Gleichgesinnte treffen, das nimmt viel Druck und man sieht, dass es auch andere Kinder gibt, die nicht schlafen oder essen wollen“, meint Schuler mit einem Augenzwinkern.

Bewegungstreff und offener Nachmittag

Langeweile kommt im Eltern-Kind-Zentrum keine auf: Am Mittwochnachmittag gibt es neuerdings eine Spiel-Spaß-und-Bewegungsgruppe. Kinder zwischen zwei und vier Jahren können fünf Mal mit einem Elternteil vorbeikommen. Dort basteln und werkeln sie im neuen Werkraum, singen und tanzen im Bewegungsraum oder haben einfach nur Spaß mit den vielseitigen Spielsachen im Gruppenraum. Jeden Donnerstagnachmittag öffnet dann das Zentrum seine Türen für Kinder bis zu sechs Jahren und deren Begleiter. „Kinder finden hier Gesellschaft und die Eltern können sich untereinander austauschen“, erklärt Leiterin Elisabeth Bösch. Sie ist auch nach über 20 Jahren mit großem Einsatz bei der Arbeit und weiß, dass aus den Treffpunkten am Nachmittag richtige Freundschaften unter den Müttern und deren Kindern entstehen.

Spielgruppe Regenbogen

Ein weiteres Angebot des Zentrums ist die Spielgruppe „Regenbogen“. Jeden Vormittag zwischen acht bis 11:30 Uhr entdecken die Spielgruppenkinder Neues und erforschen die Welt mit Gleichaltrigen. „Wir haben täglich zwölf Kinder am Vormittag in der Spielgruppe“, so Bösch. Die Kinder und auch die Betreuerinnen genießen die lichtdurchfluteten Räume, die Wärme und Geborgenheit ausstrahlen. „Wir sind begeistert von unserem neuen Standort, der zentral liegt und für uns alle viel mehr Platz bietet.“ Die Kinder, die Eltern und auch die Betreuer können sich hier entfalten und die Welt erkunden. „Wir sind sehr dankbar für unser schönes Zentrum. Man merkt, die Familien sind der Gemeinde wichtig“, fügt Schuler hinzu. bvs

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