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Ein neues Paradies für Bienen

Alejandro Schwaszta, Martin Summer und Fritz Hilgenstock verstreuen die Samenmischung
Alejandro Schwaszta, Martin Summer und Fritz Hilgenstock verstreuen die Samenmischung ©Christof Egle
Erweiterte Nistmöglichkeiten für Wildbienen am Rankweiler Bahnhof
Wildbienenfest Rankweil

Rankweil. Das Nahrungs- und Nistangebot von Insekten im Allgemeinen und von Bienen im Speziellen hat sich in den letzten Jahren im ganzen Land deutlich verringert. Die Marktgemeinde Rankweil hat nun im Zuge des Neubaus des Bahnhofs darauf reagiert und direkt dort zusätzlich einen „Wildbienenbahnhof“ errichtet. Zentrales Element ist eine rund 145 Meter lange Trockensteinmauer bestehend aus Schwarzach Tobler Sandstein. Diese wurde im Rahmen des Programms „NatuRankweil“ vom Schweizer Gartenexperten Fritz Hilgenstock zusammen mit freiwilligen Kursteilnehmern in zahlreichen Stunden gebaut, wobei nicht nur der Schweiß, sondern auch der eine oder andere Tropfen Blut vergossen wurde. Die eingefassten Beete wurden mit heimischen Gehölzen und Sträuchern bepflanzt, die als Nahrungsquelle dienen werden. Zusätzlich wurden Sandinseln und Totholzstämme installiert, die den verschiedenen Wildbienenarten ebenso als Brutstätte dienen werden, wie die Steinmauer selbst.

Im Rahmen eines Fests wurde die neue Bienenheimat nun feierlich von Bürgermeister Martin Summer, Umweltgemeinderat Alejandro Schwaszta und der Rankweiler Umweltbeauftragten Patricia Gohm eröffnet. Summer und Schwaszta verstreuten dabei mit dem Erbauer Fritz Hilgenstock eine spezielle Blumensamenmischung, damit die zentral im Dorf gelegene Anlage bald im verschiedenen Farben erblühen kann. Ein voller Bewuchs mit Sträuchern und Bäumen wird noch einige Jahre benötigen, Insekten und Bienen werden aber schon davor eine neue Zuhause finden.

Bienenexperte Timo Kopf freute sich über das großzügige Insektenhotel und berichtete den Anwesenden von seinem Bienen Monitoring, welches er im Auftrag der Gemeinde durchgeführt hat. Auf den schon zuvor angelegten Blühflächen im Zentrum von Rankweil konnte er so über 100 verschiedene Bienenarten belegen. Alles zusammen wertvolle Schritte zur Erhaltung der Vielfalt von Insekten und Bienen. CEG

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