Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Ein Jahr, das es in sich hat

Franz und Heidemarie Csuk genießen das Leben.
Franz und Heidemarie Csuk genießen das Leben. ©Privat/Karin Lässer
Heidemarie Speckle wuchs mit acht Geschwistern in Hohenems behütet auf und wollte nach der Schule Schneiderin lernen.
Goldene Hochzeit

Allerdings war eine Berufsausbildung für Töchter früher nicht so wichtig, da sie ja heiraten und Kinder großziehen würden. So arbeitete sie nach der Schule insgesamt 40 Jahre als Näherin bei den Firmen Huber, Facona, Dietrich und Kräutler. „Dort lernte ich viel und konnte bald meine Kleidung selbst entwerfen und nähen“, so die Jubilarin stolz.

Ihre Eltern vermieteten damals Zimmer an Fabrikarbeiter und so kam Franz Csuk nach einem Aufenthalt im Werksheim der Firma Kästle zu Heidemaries Familie. Als 16-Jähriger hatte er das Angebot von Kästle gerne angenommen nach Hohenems zu kommen, da sogar die Fahrt für Arbeitswillige bezahlt wurde. So verließ er seine Heimat Feldbach in der Steiermark, wo er als einziges Kind seiner Eltern schöne Kinder- und Jugendjahre erlebt und Metzger gelernt hatte, um in Hohenems bei der Skierzeugung mitzuarbeiten.

Zukunftsplanung

Ihm gefiel es gut bei Speckles. „Als ich auf einem Brief seinen Namen gelesen habe, dachte, dass ich nie so heißen wollen würde“, erzählt Heidemarie lachend. Allerdings gefiel ihr der junge Mann hinter dem Namen und sie gefiel ihm, und da ihre Eltern eine wilde Ehe ablehnten, gaben sie sich am 18. August 1966 auf dem Standesamt in Hohenems das Jawort. Ihre erste Wohnung war in Watzenegg und bald freuten sich über ihren Sohn Michael, der mit seinem sonnigen Wesen die Eltern glücklich machte. Vier Jahre später holten sie sich den kirchlichen Segen bei einer Dreifachhochzeit mit Heidemaries Schwester und Bruder. Dieses große Ereignis wurde dann auch gebührend gefeiert mit Kaffee und Kuchen in Alberschwende und Abendveranstaltung im Hohenemser Schäfle.

Zusammenhalt

Ein Unfall als Jugendlicher hatte für Franz Jahre später ernste Folgen. Ein Hirntumor wurde diagnostiziert, der jedoch erfolgreich operiert wurde. Er war länger nicht arbeitsfähig und Heidemarie war viel auf sich allein gestellt. Doch auch in dieser Zeit hielten sie fest zusammen und überstanden alle Unannehmlichkeiten. Franz fand eine Beschäftigung bei Bug Alu in Kennelbach, wo er 20 Jahre bis zur Pensionierung 2008 verantwortungsvoll seine Arbeit erledigte. Seit 1971 ist die Wohnung in der Steinachstraße in Bregenz der gemütlich eingerichteten Lebensmittelpunkt.

Schöne Zeiten

Reisen nach Mallorca, Rhodos, Wochenendurlaub in Tirol und Besuche bei der Familie in Feldbach sind beiden in guter Erinnerung. Unterhaltsame Treffen mit Heidemaries Geschwistern bereichern den Alltag und Franz ist sogar dabei, wenn ein Schwestertreffen wieder einmal ansteht. Spaziergänge mit Hündchen Fipsi halten beide fit und beim Seniorentanz fehlen sie selten. Heidemarie verliert nie ihren Humor, führt den Haushalt näht und liest während Franz sie neckt und am Computer Karten spielt. Oft sind beide auch mit dem Rad unterwegs.

Das Jahr 2016 hat es für die Jubilare in sich, denn Heidemarie feiert heuer ihren 70er, Sohn Michael wird 50 und das 50-jährige Hochzeitsjubiläum ist der Höhepunkt. Am 18. August machen sich die Jubilare einen schönen Tag, denn das Dreifachjubiläum wird mit einem großen Fest im Spätsommer gefeiert. „Was uns am meisten freut ist anschließend unser vierwöchiger Urlaub“, so die Ehleute.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Bregenz
  • Ein Jahr, das es in sich hat
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen