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Ein Jahr, das das ganze Leben bereichert

Jona Blank machte bei seinem Freiwilligen Sozialjahr in der Kinderbetreuung in Egg wertvolle Erfahrungen im Sozialbereich.
Jona Blank machte bei seinem Freiwilligen Sozialjahr in der Kinderbetreuung in Egg wertvolle Erfahrungen im Sozialbereich. ©Caritas Vorarlberg
Corona hält unser Leben und die Welt weiterhin fest im Griff und hat vieles verändert. Auch viele junge Menschen können ihre Berufs- und Ausbildungswünsche vielleicht im Moment nicht so umsetzen, wie sie es wünschen.

Das Freiwillige Sozialjahr mit über 100 Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen sozialen Einrichtungen ist hier eine gute Alternative.  Es bietet wertvolle Begegnungen und praktische Erfahrungen im Sozialbereich.

Tamara wusste nach ihrer Schulausbildung nicht, welchen beruflichen Weg sie einschlagen möchten. „Nur eines war mir klar: ich wollte mit Menschen arbeiten“, so die junge Frau. Darum entschied sie sich für das Freiwillige Sozialjahr, um erste Erfahrungen im Sozialbereich zu sammeln. „Ich durfte sehr viele schöne Momente erleben und habe auch sehr viel über mich selbst erfahren.“ Nun weiß sie auch, welchen zukünftigen Ausbildungsweg sie beginnen möchte. „Zu dieser Entscheidungsfindung hat das Freiwillige Sozialjahr maßgeblich beigetragen“, sagt Tamara. Solche und ähnliche Erfahrungsberichte bekommt Elisabeth Geser, Geschäftsführerin der Sozialen Berufsorientierung Vorarlberg, immer wieder. „Durch das praktische Mithelfen in einer sozialen Einrichtung werden wertvolle soziale Kompetenzen angeeignet. Zudem macht es junge Generationen sensibel für die Probleme und Nöte von Mitmenschen. Das prägt oft das ganze weitere Leben.“

Wertvolle Hilfe in Coronazeit

„Und gerade jetzt in dieser Coronazeit sind unsere Jugendlichen eine wertvolle Unterstützung in den verschiedenen Einsatzstellen“, sagt Elisabeth Geser. Das kann auch Carmen Willi, Leiterin der Kinderbetreuung in Egg bestätigen: „Egal, ob Jona im Kindergarten mitarbeitet, in der Mittagsbetreuung Hand anlegt oder als Schulassistent in der Volksschule mithilft: Sein Dasein ist eine große Bereicherung – für alle und besonders für die Kinder“, ist Carmen Willi voll des Lobes für den jungen Mann. Und auch Jona Blank gefällt dieses Jahr: „Kein Tag gleicht dem anderen, ich darf täglich neue Erfahrungen machen. Auch wenn das Arbeiten mit Kindern manchmal anstrengend ist, wiegen das doch die schönen und lustigen Momente allemal auf.“

Ideale Vorbereitung für die berufliche Zukunft
Organisiert wird das Freiwillige Sozialjahr von der Sozialen Berufsorientierung Vorarlberg GmbHmit Sitz in Götzis am Garnmarkt 12, die für rund 50 Institutionen im Land die Jugendlichen begleitet. Einsatzstellen sind die Lebenshilfe, Caritas, Ifs, Schülerbetreuung, Pflegeheime, Kindergärten, Spielgruppen oder die offene Jugendarbeit. Insgesamt gibt es 170 verschiedene Plätze. Als anerkanntes Vorpraktikum ist das freiwillige Sozialjahr außerdem die ideale Vorbereitung für viele weitere Ausbildungseinrichtungen. Besonders wertvoll ist dabei auch die wöchentliche Kursbegleitung für die TeilnehmerInnen, bei der gemeinsam mit Fachreferent*innen die praktische Arbeit reflektiert wird und sie viel Wissenswertes rund um soziale Berufe vermittelt bekommen.  

Wehrpflichtige junge Männer können sich das 10-monatige Freiwillige Sozialjahr wie Jona Blank auch als Zivildienst anrechnen lassen. Ein Schulabschluss und/oder eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie psychische und physische Gesundheit werden vorausgesetzt. Ab Mai kann man sich für den Turnus 2021/22 anmelden.

Kontakt:

Soziale Berufsorientierung Vorarlberg gGmbH

Geschäftsführerin/Projektleiterin Elisabeth Geser, info@sbov.at

www.sozialesjahr.at

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