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Ein Harder Fest nur für den Hugo

Hugo Rogginer mit Familie.
Hugo Rogginer mit Familie. ©Harald Pfarrmaier
Rogginer Fest

Mit einem Dorffest der Extraklasse verabschiedete die Marktgemeinde Hard in der Sporthalle am See ihren Alt-Bürgermeister Hugo Rogginer.

Die Gästeschar war kaum zu zählen, die Bürgermeister Harald Köhlmeier als Gastgeber in der zum noblen Eventcenter umfunktionierten Sporthalle am See begrüßen konnte. Vor dem offiziellen Beginn des “Pensionsfeschtles” für Hugo Rogginer gab es im Foyer einen Apero und Appetithäppchen vom “Sternen”-Team “um den Kreiskauf in Schwung zu bringen”, wie es Markus Klement als flotter und charmanter Moderator des Abends treffsicher formulierte. Dazu berieselt wurden die Gäste mit Barmusik von Theresia Natter und Herwig Hammerl.

Mit Marschklängen der Bürgermusik Hard, die unter Obmann Bernd Hartmann und Stabführung von Kapellmeister Reinhard Schäfer in ihrer Kaiserjäger-Uniform mehr als gute Figur machten, wurde der an Überraschungen reich gespickte Festabend fast martialisch “eingeblasen”. In einer fast schon launigen und angenehm kurzen Ansprache würdigte Harald Köhlmeier die Verdienste seines Amtsvorgängers, der 12 Jahre lang als Bürgermeister der Marktgemeinde wirkte. Der Schlinser Bürgermeister Harald Sonderegger stieg als Vizepräsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes in den Ring und verwies auf die klare Handschrift, die Rogginer als Gemeindechef zum Wohle von Hard hinterlassen hatte.

“Hugo bevorzugte die leiseren Töne, die er als Musiker aus dem ‚ff’ beherrscht, wusste diese eindringlich vorzutragen und erreichte auch damit sein Ziel”, sagte Landtagspräsidentin Bernadette Mennel. Im Interview mit Markus Klement verwies sie auf etliche Projekte und das hohe kulturelle Engagement des Neo-Pensionärs. Hugo Rogginer stehe für Solidarität, Toleranz und Offenheit. Das seien für ihn auch immer die Eckpfeiler für eine funktionierende Gemeinschaft gewesen. Enormen Einsatz habe Hugo bei der großen Hochwasserkatastrophe gezeigt. Er habe sich nicht gescheut, selbst Hand anzulegen und mit den vielen freiwilligen und professionellen Helferinnen und Helfern enormes geleistet.

Die Harder Guta-Frauen mit Maria-Luise Fitz an der Spitze sorgten zum Auftakt des umfangreichen Festprogramms mit ihrem Sketch über ihren Alt-Bürgermeister für Lacher. Dabei erwiesen sich kleine Geheimnisse, die wohl Obfraustellvertreterin Francoise Rogginer beigesteuert hatte, als Zwerchfell erschütternd. Schlag auf Schlag ging es weiter mit einer Jazztanz-Darbietung der Girls der Hauptschule Markt, einem auf Hugo zugeschnittenen Wilhelm-Busch-Gedicht der Schuldirektoren Verena Mayer, Christian Grabher und Kurt Engstler. Ein Dutzend Bürgermeister-Kollegen aus dem Bezirk Bregenz folgten mit einem Potpourri, begleitet von Ziehharmonika und Gitarre. Dabei merkte man, dass sie bereits vor wenigen Tagen beim Abschiedsfest von Helmut Leite in Schwarzach eifrig geübt hatten. Bürgermeister Mario Rasi mit Gattin Nerella überbrachte die besten Wünsche der Partnergemeinde Bagnoli di Sopra (Venetien) und eine Abordnung war auch aus der Schweizer Partnergemeinde Balgach vertreten. Den Weg nach Hard fanden auch Vertreter der niederösterreichischen Patengemeinde Zöbing, in der die Harder Feuerwehr nach dem Kamp-Hochwasser beim Wiederaufbau des Badehauses half.

Bis zur letzten Minute geheim gehalten wurde ein Überraschungscoup für Hugo Rogginer. Gegen Mitternacht stürmten die “Trocaderos” die Bühne. Dieser legendären Tanzband rings um Heinz Wendel gehörte auch Hugo lange Zeit an. Sie formierten sich nochmals in ihrer Originalbesetzung und nötigten Hugo eine Gitarre auf, der sich damit im Verein seiner ehemaligen Musikerkollegen selbst ein Ständchen bringen durfte. Die Band hat noch nichts verlernt und brachte auch in dieser Nacht die Stimmung im Saal zum Kochen. Allerdings war Hugo etwas abgelenkt, da er minütlich einen Anruf aus Stuttgart erwartete. Tochter Simon mit Schwiegersohn Philip Körner schenkten im zum Fest in dieser Nacht ein weiters Enkelkind.
HAPF

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