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Ein Götzner Juwel für die Nachwelt erhalten

Die alte Götzner Kirche
Die alte Götzner Kirche ©Christof Egle
Pfarre startet Sanierung der alten Kirche St. Ulrich.
Auftaktveranstaltung Sanierung Alte Kirche Götzis

Götzis. Die Grundmauern der alten Götzner Pfarrkirche gehen zurück auf die Zeit rund um das Jahr 1000, sie ist somit das älteste Gebäude der Marktgemeinde. Das Kirchenschiff umfasst zahlreiche verschiedene Bau – bzw. Kunststile. Ausgehend von der Romanik, über Gotik, die Renaissance bis zum Barock. Bei der letzten Sanierung in den 70er Jahren wurden etwa auch Wandfresken aus dem 16. bzw. 17. Jahrhunderts entdeckt. Diese im Zeitalter des Übergangs von Renaissance zu Barock entstandenen Fresken, verleihen der nach dem heiligen Ulrich benannten Kirche nahezu ein Alleinstellungsmerkmal in Vorarlberg.

Über diese Fakten berichtete Kunsthistoriker Markus Hofer im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Spendenaktion zu Sanierung der alten Götzner Kirche, welche musikalisch vom Kirchenchor bestens umrahmt wurde. Pfarrer Rainer Büchel ergänzte, dass über diese Merkmale hinaus, die Kirche für viele Bürger aber noch viel mehr ist. Hier werden vorwiegend Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen gefeiert und begangen: „Für viele Götzner findet hier der Start und das Ende des Lebens statt“, erklärt Büchel und stellt fest, dass seit mehr als 1000 Jahren Friede, Hoffnung, Trauer, Sorge und Gebete an diesen Ort getragen werden.

Pfarrkirchenrat Martin Heinzle erläuterte den Besuchern schließlich die konkret geplanten Baumaßnahmen, in deren Mittelpunkt der Erhalt und die Restaurierung der vorher angesprochenen Fresken stehen sollen. Der Sanierungsplan sieht in einem ersten Schritt vor, das durchfeuchtete Mauerwerk trocken zu legen, der Startschuss dazu soll bereits in wenigen Tagen fallen. In einem zweiten Schritt geht es um die Erneuerung des Putzes, der Erneuerung der Beleuchtung, der Elektroinstallationen sowie um die Inangriffnahme der Freskenrestaurierung. Letztlich sollen dann noch die Fassade und die Fenster erneuert werden. In rund drei Jahren ist der Abschluss der Arbeiten geplant.

Kostenpunkt geschätzt insgesamt rund 650.000 Euro, wovon circa die Hälfte Gemeinde, Land und Bund mit dem Denkmalamt übernehmen werden. Heißt im Umkehrschluss, für die Pfarre bleiben Kosten von etwa 325.000 Euro.

Zur Finanzierung sind diverse Aktionen geplant. Patenschaften für Fresken werden ebenso aufgelegt wie Kunstkarten, folgen wird auch eine Bausteinaktion. Pfarrer Rainer Büchel setzte einen ersten Schritt und verteilte gemäß dem Matthäus Evangelium Säcken mit fünf modernen Silberlingen – sprich Euro – an die Besucher, auf dass diese auf die Vermehrung dieser bedacht sein sollen und somit für den Erhalt eines echten Götzner Juwels dienen sollen. CEG

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