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Ein Essen für ein Mehr an Miteinander

Die fleißige Küchencrew...
Die fleißige Küchencrew... ©Christof Egle
Altacher Integrationsbeirat lud zum Fastenbrechen ins KOM
Fastenbrechen KOM

Altach. Rund um den Globus feiern Muslime den Fastenmonat Ramadan. Während die Sonne am Himmel steht darf nichts gegessen werden. Direkt nach Sonnenuntergang wird die Zeit für ein ausgiebiges Mahl genützt. Der Altacher Integrationsbeirat rund um die Organisatorinnen Christine Flatz, Vildan Kocak und Birgit Grabher sowie dem Vorsitzenden Herbert Sohm nehmen sich mittlerweile seit vier Jahren zum Anlass zum gemeinsamen Fastenbrechen ins Altacher KOM zu laden. Den Dialog zwischen Christen und Muslimen fördern, sich gemeinsam mit anderen vielleicht noch unbekannten Menschen an einen Tisch setzen, um gemeinsam zu essen, in Kontakt zu treten und das Leben zu feiern, hieß das Motto. Denn, beim Essen kommen die Leute zusammen, so die einhellige Meinung, welche gerade in Zeiten wie diesen, wo auf der ganzen Welt Spannungen herrschen, aktueller nicht sein könnte. Deshalb betonten auch Bürgermeister Gottfried Brändle und Pfarrer Rainer Büchel in ihren Grußworten die positive Signalwirkung solcher Veranstaltungen.

Vor dem Essen stand aber zuerst die Arbeit: Vildan Kocak und ihr 15-köpfiges Küchenteam fanden sich bereits um acht Uhr morgens im KOM ein und schufteten fast zwölf Stunden, um das köstliche Mahl zu bereiten. Ganz wichtiger Aspekt dabei: Keine Tiefkühlware, auf Frische und Regionalität wurde größten Wert gelegt. Gefüllte Weinblätter, Krautrollen, Teigtaschen, Bulgur Bällchen und eine Linsensuppe zur Vorspeise, Kalbsfleisch, Gemüse, Reis und frische Bohnen zur Hauptspeise, zur Abrundung noch Erdbeerschnitten und süßes Baklava – den rund 150 Gästen bot sich eine Rundreise quer durch die türkische Küche. Bevor es an die gemeinsamen Gaumenfreuden ging, rief noch der Hohenemser Imam zum Gebet. Nicht vergessen wurde auch auf den sozialen Aspekt. Die freiwilligen Spenden des Abends ging an die Aktion „Geben für Leben“. Ein Abend ganz im Zeichen der gemeinsamen Mahlzeit, dem Dialog sowie dem Kontakt über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg. CEG

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